Die Macher der Firebird-Serie nutzen Virtual Reality als interaktive Theaterbühne: Traditionelle Erzählung, Tanz und Ballett werden mit der VR-Brille digital verziert. Das Ergebnis ist ein ästhetisches Meisterwerk, das für ein paar Minuten die Seele streichelt.

Wer schon länger dabei ist, erinnert sich vielleicht: Im Sommer 2016 veröffentlichte das Entwicklerstudio Innerspace VR “Firebird – La Peri”, die VR-Adaption eines berühmten Ballettstücks.

Anstatt im Publikum zu sitzen, erklimmt man die Bühne, treibt aktiv die Handlung des Stücks voran und betrachtet ehrfürchtig die grazilen Bewegungen des menschlichen Feuervogels. La Peri gehört fast zwei Jahre nach der Veröffentlichung noch immer zu den eindrucksvollsten und ästhetisch anspruchsvollsten VR-Erlebnissen.

Mit “Firebird – The Unfinished” bringt Innerspace VR jetzt den zweiten Akt der kunstvollen VR-Serie: Inszeniert wird die traurig-schöne Liebesgeschichte zwischen dem Bildhauer Auguste Rodin und seiner Auszubildenden Camille Claudel.

Nachts im Museum

Wie bei La Peri ist der VR-Brillenträger Teil der Geschichte: Als Kurator eines Museums übernimmt er die Aufsicht über ein unvollendetes Werk Rodins, einen unbearbeiteten Stein.

Beim letzten Rundgang durch das Museum, als die Nacht hereinbricht, beginnt plötzlich ein Sturm zu toben und die Statuen des Museums werden lebendig. Der Geist Rodins erscheint, reicht euch Hammer und Meißel und fordert euch auf, das Geheimnis seines Steins zu lüften – und seinen Geist zu befreien.

Wie La Peri bietet The Unfinished kunstvolle Tänze digitaler Menschen, die mit Motion-Capture-Verfahren lebensecht animiert wurden. So realistische Bewegungen gibt es in kaum einem VR-Erlebnis. Die d…

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