Intern diskutierte Oculus, ob die neue VR-Brille Quest auch am PC laufen soll. Man entschied sich dagegen, doch die Funktion ist offenbar nicht völlig vom Tisch.

Oculus neue VR-Brille Quest funktioniert autark, das heißt, sie muss nicht mit einem PC verbunden werden, um Inhalte abzuspielen. Das ist gut, denn: Der VR-Einstieg wird günstiger und einfacher. Laien ohne schnellen PC können – anders als mit der bei Bewegungen eingeschränkten Oculus-Go-Brille – vollwertige VR-Erlebnisse haben zu einem guten Einstiegspreis.

Noch komfortabler wäre es, wenn die Quest-Brille beide Modi beherrschen würde, also ebenso als mobiles System wie als PC-Abspielgerät funktionieren würde. Immerhin bietet die Brille im Vergleich zu Oculus Rift ein höher aufgelöstes Display, bessere Linsen und ein integriertes Trackingsystem.

Quest am PC wäre vergleichbar mit Vive Pro – womöglich sogar überlegen – und das zu einem günstigeren Preis. Diese Doppelnutzung würde den Mehrwert der Brille für PC-Spieler definitiv erhöhen.

PC-Kompatibilität noch nicht vom Tisch

Bei Twitter verrät Oculus-Technikchef John Carmack, dass die PC-Kompatibilität der Quest-Brille intern “viel diskutiert” wurde. Letztlich entschied sich das Unternehmen dagegen, wohl aus Preis- und Marketinggründen. Carmack gibt an, dass Oculus Quest keine dedizierte Hardware für den PC-Anschluss integriert hat.

Ganz vom Tisch ist die Funktion dennoch nicht: Laut Carmack beschäftigt sich ein Projektteam damit, wie man Inhalte vom …

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