Das US-Patentamt publiziert zwei neue, recht ausgefallene Oculus-Patente für Haptik-Handschuhe. In Kombination könnten sie sowohl feine Berührungen an den Fingerspitzen als auch ein kräftiges Zupacken simulieren.

Kabetec VR-Brille

Im ersten Patent beschreibt Oculus ein “Haut-Stretch-Instrument”, das zuerst in der echten Welt kalibriert wird. Sensoren an den Fingerspitzen sollen erkennen, wie stark die eigene Haut gedrückt und gedehnt wird, wenn man ein reales Objekt in die Hand nimmt, zum Beispiel einen Apfel.

Das Gerät merkt sich den Druck und den Grad der Dehnung und soll ihn in Kombination mit Spezialhandschuhen wiedergeben können, wenn der Handschuhträger in Augmented oder Virtual Reality einen digitalen Apfel greift.

Jeder Handschuh soll mit bis zu sechs solcher Haut-Dehner ausgestattet sein – fünf an den Fingerspitzen und einer am Handteller – die in jede Richtung haptische Rückmeldung geben können. Im Patent ist die Rede von aufeinander abgestimmten “Zahnrädern und Walzen”, die in unterschiedliche Richtungen ziehen.

Laut den Forschern kann der Haut-Stretch-Handschuh viele unterschiedliche Berührungen simulieren. Im Patent beispielhaft genannt werden ein Basketball, ein Blütenblatt, ein Hundewelpen und verschiedene Früchte “inklusive Mangos, Pfirsiche, Trauben und Erdbeeren”. Wenn das nichts ist.

| oculus patent finger stretch

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