Hält Facebooks Interesse an Oculus Rift? Oculus-Manager Jason Rubin widerspricht entschieden Überlegungen, dass das soziale Netzwerk die VR-Brille wieder sein lassen könnte.

Kabetec VR-Brille

Eine britische VR-Webseite spekulierte anlässlich der Veröffentlichung der Social-VR-App Facebook Spaces für HTC Vive, dass Facebook womöglich langfristig die Rift-Brille aus dem Portfolio werfen könnte.

Die Überlegung ist berechtigt: Spaces ist die wichtigste Virtual-Reality-App für Facebook, aber die Entwicklung läuft außerhalb von Oculus in einem eigenen Facebook-Team für Social VR ab. Die Anwendung soll außerdem für so viele VR-Brillen wie möglich erscheinen, fehlt demnach als exklusives Verkaufsargument für Oculus Rift. Außerdem musste Facebook keine Smartphones herstellen, um auf fast jedem vertreten zu sein.

Jedoch ist bekannt, dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg den späten und zu zögerlichen Einstieg in den Smartphone-Markt bereute, der jetzt unter Google und Apple aufgeteilt ist. Diese gefühlte Versäumnis war ein entscheidender Grund, weshalb er so früh so viel Geld in Virtual Reality investierte: Zuckerberg wollte keinesfalls erneut die Entstehung einer neuen Kommunikationstechnologie verpassen.

Multi-Millionen-Dollar-Titel für Oculus Rift

Oculus-Manager Jason Rubin jedenfalls widerspricht den Spekulationen bei Twitter entschieden. Die Rift-Brille habe noch immer die höchste Priorität in allen Teilen des Unternehmens.

Rubins Inhalte-Team habe “mehrere Multi-Millionen-Dollar-Titel” in Entwicklung, die bislang größten Investitionen in Software überhaupt. Facebook Spaces sei vom ersten Tag an als Multi-Plattform-App geplant gewesen. …

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