Nvidia RTX 2070 erscheint am 17. Oktober für 640 Euro

Nvidia RTX 2070 erscheint am 17. Oktober für 640 Euro

Die voraussichtlich kleinste RTX-Karte 2070 ist ab dem 17. Oktober verfügbar. Nvidias Preis liegt bei 640 Euro.

Die bislang für Oktober angekündigte RTX 2070 wird laut Nvidia ab dem 17. Oktober als „Founders Edition“ verfügbar sein. Das Modell bietet im Vergleich zur Standard-RTX 2070 einen etwas höheren Chiptakt sowie mehr RTX-Rechenkerne. Vorbestellungen sind noch nicht möglich.

Die RTX 2070 ist voraussichtlich die kleinste Grafikkarte mit RTX-Architektur. Eine RTX 2060 wurde nicht angekündigt.

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Wie die RTX 2080 und 2080 Ti bietet die RTX 2070 den VR-Anschluss VirtualLink für Next-Gen-VR-Brillen. Bis die erscheinen, kann der Anschluss als gewöhnliche USB-C-Verbindung genutzt werden.

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Modell RTX 2070 FE RTX 2070 GTX 1070
Grafikprozessorarchitektur Turing Turing Pascal
RTX-OPS 45T 42T
Boost-Takt 1710 MHz (OC) 1620 MHz 1683 MHz
Größe des Videospeichers 8 GB GDDR6 8 GB GDDR6 8 GB GDDR5
Speichergeschwindigkeit 14 Gbps 14 Gbps 8 Gbps
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Preis-Leistungs-Verhältnis unbekannt

Nvidia nennt einen Einstiegspreis ab circa 530 Euro (499 US-Dollar). Ob die Karten dann tatsächlich für diesen Preis verfügbar sind, ist eine andere Frage – die schnelleren Karten RTX 2080 (Ti) liegen jedenfalls über den von Nvidia versprochenen Einstiegspreisen.

Zur Verfügbarkeit und zu Preisen von Drittherstellerkarten liegen keine Informationen vor, in den Händlerlisten tauchen die Karten noch nicht auf.

Nvidia selbst ruft für die Founders Edition der RTX 2070 640 Euro auf, das liegt zwischen den Preisen der Vorgängerkarten GTX 1080 und 1080 Ti, die folglich bei den anstehenden Leistungstests geschlagen werden müssen.

Wie bei den schnelleren Modellen RTX 2080 und 2080 Ti werden erst Langzeittests zeigen, wie sich neue Funktionen wie KI-gestützte Kantenglättung oder Raytracing auf die Leistung der Karten auswirken. Speziell die aufwendigen Lichtberechnungen dürften für die ohnehin schon rechenintensiven VR-Anwendungen aufgrund des großen Leistungshungers kaum eine Rolle spielen.

Ebenfalls offen ist, ob die von Nvidia angebotenen speziellen VRWorks-Renderverfahren wie „Variable Rate Shading“ und „Multi-View-Rendering“ eine größere Bedeutung für VR-Apps entwickeln. Die Integration von VRWorks für Entwickler ist offenbar recht aufwendig. Bisherige VRWorks-Funktionen liefen daher eher unter dem Radar.

Zusammenfassungen von (VR-)Benchmarks zur RTX 2080 und 2080 Ti stehen hier.