MIXEDCAST #276: Hinterhältige Algorithmen & ein Metaverse-Wüstling

MIXEDCAST #276: Hinterhältige Algorithmen & ein Metaverse-Wüstling

Zeit für den MIXEDCAST #276: Diese Woche sprechen wir über eine neue Generation besonders polarisierender Algorithmen und fragen uns, ob Philip Rosedales Metaverse-Frust begründet ist.

Eine neue Generation Empfehlungsalgorithmus könnte noch stärker polarisieren

Empfehlungsalgorithmen sind überall. Sie wählen aus, welche News, Videos, Artikel, Posts, Songs, Podcasts in unseren Feeds und Playlists auftauchen. Ohne sie funktioniert das Internet nicht.

Algorithmen, oder genauer, den Personen, die diese Algorithmen entwickeln und einsetzen, wird allerdings auch vorgeworfen, dass ihre Technologie Menschen auseinandertreibt und in Meinungsblasen gefangen nimmt. Was klickt, gefällt, und was gefällt, davon gibt es mehr.

Eine neue Generation Empfehlungsalgorithmus, die mit bestärkendem Lernen trainiert ist, könnte diesen Mechanismus noch verstärken. Forschende fanden in einem Test-Szenario heraus, dass ein entsprechend trainierter Algorithmus Personen in einem Zwischenschritt zunächst mit gegenteiligen Meinungen polarisierte, um sie dann im letzten Schritt ausschließlich in ihrer Meinung zu bestärken und so noch verlässlicher Klicks zu erzeugen. Effiziente Belohnungsmaximierung heißt das beim Algorithmus, doch was heißt es für uns Menschen?

Weshalb ein Metaverse-Urvater nicht mehr an das Metaverse glaubt

Erst macht Philip Rosedale Millionen mit der Digitalwelt Second Life, obwohl die angeblich ein Flop war. Dann lässt er sie links liegen, nur um als VR-Visionär erster Stunde ein 3D-Metaverse zu gründen – noch bevor Mark Zuckerberg die VR-Brille überhaupt richtig aufsetzen konnte.

Und nur, weil es bei ihm schiefging, wegen klobigen VR-Brillen und anderen Dingen, will er uns jetzt erzählen, dass der Metaverse-Hype womöglich einer bleiben wird? Hat Rosedale einen guten Grund für seinen Frust und berechtigte Sorge um die Metaverse-Zukunft, oder ist er nur ein Gescheiterter, der anderen nicht gönnt, was ihm nicht gelang? Wir sprechen darüber.

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