Microsoft Mesh: Plattform für holografische Meetings vorgestellt

Microsoft hat eine Mixed-Reality-Plattform vorgestellt, die virtuelle Kopräsenz über verschiedenste Geräte hinweg ermöglicht. Sie könnte das Fundament für das Zoom und Teams der XR-Zukunft werden.
Mesh wurde für die AR-Brille Hololens 2 und VR-Brillen entwickelt, funktioniert aber auch mit Smartphones, Tablets und PCs. Nutzer können sich als Avatare in virtuellen Räumen treffen, um der Arbeit oder Geselligkeit willen.
Hierfür verwenden sie KI-gestützte Avatare oder (in Zukunft) sogenannte Holoportation. In letzterem Fall erscheinen die Nutzer als Hologramme. Hierfür dürfte zusätzlich eine Tiefenkamera ähnlich Kinect notwendig sein, die die Mesh-Nutzer räumlich filmt.
Teams soll Mesh-tauglich werden
Was Mesh besonders macht
Kollaborative XR-Apps gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Zwei Dinge machen Microsoft Mesh besonders: Zum einen ist Mesh eine technische Plattform samt Infrastruktur, die kollaborativen XR-Apps grundlegende Features bereitstellt. Das macht sie attraktiv für Entwickler.
Zweitens ist Mesh plattformunabhängig und funktioniert mit Apps aus anderen Ökosystemen wie Steam und Oculus. Die Plattform-Unabhängigkeit könnte Mesh beliebter machen.
Da Hololens 2 noch immer kostspielig und VR-Brillen immer noch ein Nischenprodukt sind, wird es allerdings noch eine Weile dauern, bis Mesh an Fahrt gewinnt. Denn wirklich immersiv und gewinnbringend ist die Plattform nur mit XR-Geräten, für die sie entwickelt wurde. Für das Zoom und Teams der Zukunft ist Microsoft jedenfalls gerüstet.
Quelle: Microsoft Blog, Titelbild: Microsoft
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