Update vom 16. Januar 2019:

Die Beta-Version zu Maquette ist ab sofort kostenlos bei Steam erhältlich. Sie unterstützt neben Windows Mixed Reality auch Oculus Rift und HTC Vive.

Ursprünglicher Artikel vom 27. Oktober 2018:

3D-Kreation und Rapid Prototyping sind zwei VR-Anwendungsbereiche mit viel Zukunftspotenzial. Mit der neuen Kreativsoftware Maquette steigt Microsoft in diesen Markt ein.

Maquette ist ein französisches Wort und bedeutet übersetzt so viel wie modellieren. Genau das macht man mit der Software auch und zwar in Virtual Reality: Gestalter haben die Auswahl aus zahlreichen Formen und Werkzeugen, um 3D-Szenen und 3D-Modelle zu kreieren.

Das Interface erinnert an Googles Tilt Brush oder Oculus Medium. Bild: Microsoft

Das Interface erinnert an Googles Tilt Brush oder Oculus Medium. Bild: Microsoft

Laut Microsoft wurde Maquette zunächst als internes Werkzeug für die eigenen Mixed-Reality-Entwickler entworfen und wird jetzt für jedermann fortentwickelt. Ziel sei es, “Spatial Prototyping einfach und schnell” zu machen.

Im Trailer zu Maquette (siehe unten) zeigt Microsoft, wie in Windeseile Prototypen für einen VR-Schuhladen sowie immersive Spiel- und Lernumgebungen entstehen. Mit Maquette gestaltete 3D-Umgebungen können bei Sketchfab am Monitor und in VR betrachtet werden.

Anmeldungen für die Beta-Version nimmt Microsoft auf der offiziellen Webseite entgegen. Dort findet man auch zahlreiche Videoanleitungen, die detailliert durch die einzelnen Funktionen der Software leiten.

Maquette tritt in Konkurrenz zu Googles Tilt Brush oder Oculus’ Quill und Medium. Unterstützt werden Oculus Rift, HTC Vive und Vive Pro sowie Windows VR-Brillen.


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