Das US-Filmmagazin The Hollywood Reporter brachte sechs Hollywood-Produzenten an einen runden Tisch und filmte ihr Gespräch. An einer Stelle war auch von Virtual Reality die Rede.

Am Tisch saßen unter anderem der Regisseur Darren Aronofsky (Requiem for a Dream, Black Swan), der Filmproduzent Frank Marshall (The Sixth Sense, Sully) und Matt Damon (Interstellar, The Martian). Damon produzierte “Manchester by the Sea”, der für einen Oscar in der Kategorie “Bester Film” nominiert ist.

Kurz vor Ende der Sendung – die Gruppe unterhält sich schon seit mehr als fünfzig Minuten – stellt der Moderator eine letzte Frage. Er fordert die Runde auf, eine Erfahrung aus dem eigenen Leben zu nennen, die sie gerne in einem Film unterbringen würden.

Matt Damon erzählt daraufhin: “Mir fällt nichts ein. Aber ich konnte Oculus Rift ausprobieren. Mir wurde alles erklärt. Ich sah mir dieses Konzert an. Ich habe es bereits in 2D auf einem Laptop gesehen und hatte danach diese immersive Erfahrung in 3D”, sagt Matt Damon und deutet mit den Händen an, dass er damit die VR-Brille meint.

“Offenbar geht diese Erfahrung zu einem anderen Teil deines Gehirns. Du erinnerst dich dieses Konzerts, als hättest du es wirklich erlebt und nicht bloß in der Küche auf deinem Laptop gesehen.” Danach fährt Damon fort und beschreibt ein Zukunftsszenario, in der Lebensmomente in 360-Grad aufgezeichnet werden, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, weil entsprechende Kameras so klein geworden sind.

“Mir wurde erklärt, dass wir einen Punkt erreichen könnten, an dem zukünftige Generationen nicht-invasive Kameras haben. So wie wir heutzutage Erlebnisse auf Video nacherleben, werden wir nicht nur d…

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