Der VR-Stylus kommt mit eigenem Trackingsystem.

Zwei Millionen US-Dollar erhält das VR-Startup Massless für die Entwicklung eines präzisen VR-Stifts, mit dem Grafiker oder Ingenieure in 3D zeichnen und annotieren können.  Der Stift wiegt 25 Gramm und arbeitet mit einer Präzision von 0,05 Millimeter.

Massless will das reale Stifterlebnis so exakt wie möglich virtuell nachstellen, daher das Spezialeingabegerät. Der Stift bietet unter anderem eine sensible Druckerkennung und haptisches Feedback. Er kann auch wie ein herkömmlicher Stylus am Tablet eingesetzt werden.

Fürs VR-Tracking entwickelte das Startup ein eigenes Erfassungssystem, das unterhalb der herkömmlichen Tracking-Sensoren für Oculus Rift und HTC Vive angebracht werden kann. Der Stift soll für Kreative so die Lücke zwischen 2D- und 3D-Eingabe schließen. Das Trackingsystem tastet die Position des Stifts 60 Mal in der Sekunde ab.

Massless will den Stift zunächst an Geschäftskunden verkaufen, die viel mit Design in Berührung kommen wie die Architektur- oder Automobilbranche. Mit dem Geld der Investoren soll das Team vergrößert werden, um die Entwicklung am Stift abzuschließen und den Vertrieb zu starten.

Ein Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt, auf der offiziellen Webseite kann man mit den Entwicklern Kontakt aufnehmen. Ursprünglich sollte der Stift schon 2017 erscheinen.

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