“Maestro VR” ist ein weiterer Versuch, die Virtual Reality fühlbar zu machen. Künstliche Sehnen in einem Handschuh geben in Einklang mit der virtuellen Welt Widerstand.

Kabetec VR-Brille

Das prototypische System wurde erstmals auf Virtual Reality Expo Ende März im Silicon Valley vorgestellt. Erfinder ist das Unternehmen “Contact CI”, das es sich zur Mission gemacht hat, “die intuitivsten und natürlichsten handbasierten 3D-Controller” zu entwerfen. Das Ziel ist die maximale Handpräsenz.

Kernstück des Systems ist ein herkömmlicher Handschuh, in den künstliche, kordelartige Sehnen – sogenannte “Exotendons” – für jedes Gelenk eingewoben sind. Sie sollen nicht spürbar sein, wenn man den Handschuh trägt. Ergänzend sind in den Fingerspitzen Sensoren eingelassen, die Oberfläche und Textur eines virtuellen Objekts erkennen lassen.

Die Sehnen im Handschuh sind mit einem Motor verbunden, der in einem Gehäuse am Unterarm festgeschnallt wird. Der Motor bewegt die Sehnen passend zu Form und Beschaffenheit eines virtuellen Objekts. Ein Vive-Tracker sorgt in Kombination mit Valves Lighthouse für die räumliche Erfassung, entsprechend ist das Gerät derzeit nur mit HTC Vive kompatibel.

Der erste Prototyp strahlt einen wundervollen 90er-Jahre Charme aus. Bild: Contact CI

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