Das Plus-Size-Model Ashley Graham setzt sich gegen ein verzerrtes Körperbild ein. Nun kann man die Aktivistin als hochauflösendes AR-Bewegthologramm ins eigene Wohnzimmer projizieren und sie dort in Originalgröße bewundern – unbearbeitet und ungefiltert.

Mit Smartphone-Apps lässt sich heutzutage jeder Mensch mit nur einem Klick digital verschönern. Größere Augen, vollere Lippen oder ein Waschbrettbauch? Kein Problem.

Doch die künstliche Aufhübschung hat eine Schattenseite: Sie führt zu einem verzerrten Bild der Wirklichkeit, das besonders junge Menschen unter Druck setzt. So berichten etwa Schönheitschirurgen vermehrt von Jugendlichen, die sich unters Messer legen wollen, um so auszusehen wie ihre Snapchat-Selfies.

Ashley Graham wendet sich gegen diesen Trend. Sie war eines der ersten Plus-Size-Models und macht sich für ein breiter gefächertes Schönheitsideal stark. Zu diesem Zweck veröffentlichte sie unbearbeitete Paparazzi-Bilder von ihrem letzten Badeanzug-Fotoshooting und fordert von Fotografen Kontrolle über Bildbearbeitungen an: Künstliche Verschönerungen lässt sie nur in seltenen Fällen zu.

Ungefiltert und unbearbeitet

Nun hat die New York Times die kurvenreiche Frau digital verewigt: Graham wurde in einem vor kurzem eröffneten 3D-Aufnahmestudio von allen Seiten gefilmt. Aus den Aufnahmen wurde ein AR-Bewegthologramm des Models erstellt, das man in hoher Auflösung auf die Straße oder ins eigene Wohnzimmer projizieren kann. Schaut man auf das Smartphone-Display, hat man das Gefühl, das Model stehe direkt vor einem.

Graham stolziert in vol…

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