Virtual und Augmented Reality lösen Inhalt vom Rahmen des Displays und stellen ihn räumlich dar. Das klingt toll in der Theorie, doch wie könnte es beim alltäglichen Internetsurfen praktisch aussehen?

Der User-Interface-Designer und Mixed-Reality-Enthusiast Graham Atlee hat ein Konzept für einen 3D-Browser erdacht und visualisiert. Der 3D-Browser bietet ein völlig anderes Nutzererlebnis als bisherige Browser und erinnert nur noch entfernt daran, wie wir das Web heutzutage nutzen. Rein technisch betrachtet ist es durchaus realistisch, dass Atlees Konzept in den kommenden Jahren Realität wird.

Der 3D-Browser besteht aus einer vorderen und einer hinteren Ebene. Die vordere Ebene ist reserviert für Eingabegeräte. In Atlees Beispiel sind das wie gehabt Maus und Tastatur, ergänzende virtuelle Interfaces können je nach Webseite eingebettet werden. Das ist die Schwachstelle an Atlees Konzept, denn klassische 2D-Interfaces ergeben für 3D-Inhalte wenig Sinn. Auf der hinteren Ebene des Browsers werden die Inhalte einer Webseite räumlich dargestellt.

Auf der hinteren Ebene werden die 3D-Inhalte dargestellt, auf der vorderen Ebene die Bedienelemente. Bild: Graham Atlee

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