Microsofts Hololens ist wohlbekannt unter Augmented-Reality-Enthusiasten und über die Szene hinaus. AR-Fantasten begeistern sich ebenso für das vermeintliche Potenzial von Magic Leap. Danach kommt lange nichts. Ein Unternehmen, das noch oben mitspielen möchte, ist Meta.

Ob Meta diesem Anspruch gerecht werden kann, ist weiter ungewiss. Vorgestellt wurde das neueste Gerät “Meta 2” – inszeniert mit sehr viel Hype – erstmals auf der Ted-Konferenz im vergangenen Februar. Seitdem gab es, abgesehen von vereinzelten und eher durchwachsenen Hands-on-Berichten in den US-Medien, kaum aussagekräftige Informationen zum Augmented-Reality-Helm. Als Brille geht der Prototyp aufgrund des Formfaktors nicht durch.

Auf der Augmented World Expo 2016, der in diesem Jahr wohl wichtigsten Fachmesse zu Augmented Reality in Europa, hatte Metas Vertriebler Ryan Pamplin nur Visionen statt Demonstrationen am Start. Zwar hatte er eine Meta-Brille in der Hand, allein es mangelte ihm an einem PC, um die AR-Brille in Betrieb zu nehmen. Sowohl auf der Bühne als auch auf dem Showfloor blieb es daher bei Trockenübungen.

Microsofts Hololens hingegen war auf der AWE 2016 an jedem dritten Stand zu finden. Seit wenigen Tagen wird die AR-Brille weltweit verkauft. Wenn Meta diesen Vorsprung noch aufholen möchte, wird sich das Unternehmen in den kommenden Monaten strecken müssen. Mit Magic Leap wartet außerdem ein weiterer starker Mitbewerber, der voraussichtlich im ersten Halbjahr 2017 die Karten auf den Tisch legen und erste Entwicklerversionen versenden wird.

Zehntausende Vorbestellungen für Meta 2

Man habe bereits “zehntausende Vorbestellungen” für die Entwicklerversion von Meta 2 gesammelt, sagt Pamplin bei seiner Keynote auf der Augemented World Expo. Das Gerät kann seit geraumer Zeit über die Webseite des Herstellers für rund 1.000 Euro geordert werden. Das Ziel sei es, so Pamplin, dass der Nutzer vergesse, dass er eine Brille trage und stattdessen “eins wird mit den Inhalten”. Die Auslieferung des E…

Der MIXED.de XR-Podcast #179

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