Das Aufkommen neuer Technologien wird häufig von einem riesigen Hype begleitet. Im Falle Künstlicher Intelligenz könnte das schwerwiegende Folgen haben, glaubt der KI-Forscher Zachary Lipton.

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Lipton ist KI-Assistenzprofessor an der Carnegie Mellon University und hielt auf der Emtech-Konferenz einen Vortrag über die Gefahren des gegenwärtigen KI-Hypes.

Das Problem seien Opportunisten, die übertriebene Erwartungen schüren und Menschen für die Grenzen der Technologie blind machen. “Es wird immer schwieriger, zwischen wirklichem Fortschritt und Quacksalberei zu unterscheiden”, sagte Lipton gemäß MIT Technology Review.

Es gebe KI-Fürsprecher, die der Technologie menschenähnliche Fähigkeiten zusprechen. Das könne dazu führen, dass die Öffentlichkeit zu viel Vertrauen in die Algorithmen setzt. Bei selbstfahrenden Autos und klinischen Diagnosen könne das schwerwiegende Folgen haben, von autonomen Waffensystemen ganz zu schweigen.

Aus dieser Sicht bewirken KI-Warner wie Elon Musk vielleicht das genaue Gegenteil ihrer Absicht: Indem sie Künstlicher Intelligenz übertrieben starke Fähigkeiten zuschreiben, schüren sie in der breiten Bevölkerung entsprechende Vorurteile.

Die Medien tragen ebenfalls Verantwortung

Dank maschinellem Lernen werde die KI zwar immer besser in der Bilderkennung und bei Übersetzungen, sie habe jedoch auch ihre Grenzen, meint Lipton. Man brauche gigantische Datenmengen, um künstliche neuronale Netze zu trainieren. Außerdem hätten KI-Systeme oft…

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