Titelbild: Kurzfilm “Slaughterbots”

In Genf treffen sich derzeit Vertreter aus über 75 Ländern, um über die Zukunft von tödlichen autonomen Waffen zu diskutieren. Diese „Killerroboter“ stehen schon lange in der Kritik: Ihre Entwicklung könnte ein neues Wettrüsten auslösen.

Teilweise autonome Waffensysteme sind bereits Realität. Südkorea setzt automatisierte Geschütze ein, Israels Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ ist teilweise autonom und moderne Raketen finden nach Zieleingabe ihren Weg alleine. Sie müssen allerdings durch Menschen aktiviert werden.

Der nächste Schritt sind tödliche, vollständig autonome Waffensysteme (sog. „LAWS“ – Lethal Autonomous Weapon Systems): umgangssprachlich auch Killerroboter genannt.

Sie finden ihre Ziele eigenständig und warten vor dem Abschuss nicht mehr auf die Bestätigung eines Menschen. Alle großen Militärmächte sollen an solchen Systemen forschen.

LAWS stehen stark in der Kritik: Die Non-Profit-Organisation Human Rights Watch fordert, dass sie präventiv verboten werden. Über 2.000 Forscher unterschrieben einen offenen Brief des Future of Life Instituts gegen die Entwicklung, Verwendung und Verbreitung autonomer Waffen. Im deutschen Koalitionsvertrag 2018 sprechen s…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: OpenXR, Oculus Half Dome und Fake-Holodecks | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.