Wer es noch nicht mitbekommen hat: Der jüngste AR-Internethit ist ein Gesichtsfilter, der aus Katzenhaltern Katzen macht. Im Netz gingen diese Woche Videos viral, die die Reaktion der Haustiere auf die wundersame Verwandlung ihrer Halter zeigen.

Verwunderung, Verwirrung oder gar blanker Schrecken: Die Emotionen lassen sich deutlich von den Katzengesichtern ablesen. Huch, was ist denn mit meiner Besitzerin passiert? Ungläubig vergleichen die Tiere die Katzenversion ihrer Liebsten mit dem Original, als würden sie sich vergewissern wollen, dass alles nur Sinnestäuschung oder böse Magie ist.

Der Ursprung der Videos soll ein Katzengesichtsfilter der Smartphone-App Douyin sein, dem chinesischen Gegenstück von TikTok. Über Plattformen wie Facebook und Twitter kamen die Videos diese Woche im Westen an.

Ich konnte den Katzenfilter bei meiner Recherche nirgends ausfindig machen. In Snapchat findet man jedoch eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so überzeugenden Katzenlinse, die von Snapchat-Entwickler Joe Speaker kreiert wurde.

Vom Unterhaltungswert der Videos abgesehen, fasziniert der Umstand, dass die Katzen das physische Selbst ihrer Besitzer mit ihrem digitalen Abbild in Verbindung bringen. Zumindest Katzen und Hunde täuscht die Mixed Reality schon und löst bei Internetnutzern Diskussionen darüber aus, ob und inwiefern die Tiere den Spiegeltest bestehen.

Weiterlesen über virale AR-Gesichtsfilter:

steady2

MIXEDCAST #171: Das Carmack-Drama, Stormland und Magic Leak | Alle Folgen


Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.