Wer schon immer wissen wollte, wie es ist, den Fluss des Vergessens hinunterzutreiben, hat nun Gelegenheit dazu: Das VR-Spiel Journey for Elysium für Oculus- und SteamVR-Brillen nimmt euch mit auf eine bildgewaltige Reise durch die Unterwelt der griechischen Mythologie. Wer Rätsel und VR-Akrobatik mag, kommt hier auf seine Kosten.

Ruderrunde auf dem Styx

Die eigene Seele findet keine Ruhe, denn etwas Schreckliches ist passiert. Aber was?

In der Rolle eines zu Tode gekommenen griechischen Helden findet man sich im Totenreich wieder und bereist die Unterwelt auf der Suche nach Erinnerungen an sein früheres Leben, in der Hoffnung, endlich Frieden zu finden. Jenseits der Unterwelt wartet Elysium, die verheißungsvolle Insel der Seligen.

Gleich zu Beginn steigt man in einen Kahn und rudert den Unterweltfluss Styx hinab. Mit den eigenen Händen greift man ein Paddel und treibt aus eigener Kraft den Fluss des Vergessens hinunter. Die Welt erscheint in Schwarzweiß, kein Sonnenlicht dringt durch die Wolkendecke und man hört nur Krähen, während man auf ein gewaltiges, marmornes Tor zutreibt: den Eingang zur Nekropolis, der Totenstadt.

An beiden Ufern sitzen sie und schauen stumm zu: verlorene Seelen in Gestalt schattenhafter Schemen, die mit in der Dunkelheit leuchtenden Augen beobachten, wie man vorbeitreibt. Schaut man ins umgebende Wasser, glaubt man Fische zu erkennen. Aber nein: Es sind Gesichter verblichener Menschen, die sich im Totenreich verirrt haben.

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