Japan Display kündigt VR-optimierte Screens mit hoher Pixeldichte an

Japan Display kündigt VR-optimierte Screens mit hoher Pixeldichte an

Japan Display kündigt zwei neue Displays an, die in der nächsten Generation Virtual-Reality-Brille verbaut werden sollen.

Das Gemeinschaftsunternehmen Japan Display bestehend aus Sony, Hitachi und Toshiba kündigt die Entwicklung eines neuen 3,6 Zoll großen LC-Displays mit einer Auflösung von 2160 x 1920 Pixeln und 90 Hz an. Laut dem Unternehmen erreicht das Display eine Pixeldichte von 803 ppi. Damit liegt es deutlich vor HTC Vive, Oculus Rift (beide circa 450 ppi) und Playstation VR (circa 390 ppi).

Allerdings ist die Pixeldichte lange nicht alles für einen guten Bildeindruck. Die Anordnung der Pixel und das optische System der VR-Brille spielen ebenfalls eine große Rolle. Beispielsweise bieten die LCD-VR-Brillen für Windows Mixed Reality zwar eine höhere Auflösung und mit circa 600 bis 700 ppi eine viel höhere Pixeldichte als Oculus Rift und HTC Vive – dennoch ist ein deutliches Pixelmuster zu erkennen.

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Das neue Japan-Display hat daher wie Sonys Playstation VR eine vollwertige RGB-Matrix mit drei Subpixeln (Rot, Grün, Blau) pro Pixel, was den Fliegengittereffekt deutlich reduzieren oder in Kombination mit der höheren Auflösung sogar beseitigen könnte.

Der IPS-Screen wurde laut Japan Display speziell für Virtual Reality optimiert, sodass die Schaltzeiten der Pixel trotz im Vergleich zu OLED langsamer LCD-Technologie bei höchstens 4,5 Millisekunden liegen sollen. Die maximale Helligkeit gibt Japan Display mit 150 cd/m² an.

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LCD IPS optimiert für Virtual Reality
Diagonale 3,60 Zoll
Auflösung 1920×RGB×2160 Pixel
Pixeldichte 803 ppi
Bildwiederholrate 90 Hz
Helligkeit Typ. 150 cd/m2
Reaktionszeit 4.5 msek (gray-to-gray, schlechtester Fall)
NTSC ratio Typ. 70% (x,y)
Kontrast Typ. 700:1
Backlight Blinking backlight type
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1000-ppi-Display in der ersten Jahreshälfte 2018

Japan Display gibt weiter einen Ausblick auf die nahe Zukunft: In der ersten Jahreshälfte 2018 soll die Entwicklung an einem Virtual-Reality-Display mit 1000 ppi abgeschlossen werden.

Diese noch höhere Pixeldichte sei notwendig, da für kleinere und leichtere VR-Brillen kleinere Screens und Linsen mit stärkerer Vergrößerung verbaut werden müssten. Umso stärker das Bild von den Linsen herangezoomt wird, desto deutlicher tritt ein eventuelles Pixelraster störend hervor.

Das Gemeinschaftsunternehmen prognostiziert, dass die Nachfrage nach Virtual-Reality-Brillen mit fortschrittlichen Screens mit der Verbreitung schneller 5G-Netzwerke steigt, die das Streaming hochauflösender 360-Grad-Videos und interaktiver, gerenderter 3D-Grafiken bei geringer Latenz ermöglichen könnten.

Der Drahtlosadpater TPCast für HTC Vive hält, was er verspricht: Er macht die VR-Brille fast ohne Qualitätseinbußen kabellos.
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