In Googles neuer Virtual-Reality-App wird man zum Höhlenmenschen

In Googles neuer Virtual-Reality-App wird man zum Höhlenmenschen

Die Chauvet-Höhle in Südfrankreich enthält 36.000 Jahre alte Wandbilder. Nun kann man die für die Öffentlichkeit unzugängliche prähistorische Kunstgalerie in der Virtual Reality besuchen.

Die zehnminütige VR-Erfahrung Chauvet: The Dawn of Art für HTC Vive und Oculus Rift bietet zwölf erkundbare Stationen. Man startet außerhalb der Höhle und begibt sich schrittweise ins Innere, wo man einige der bekanntesten Höhlenmalereien aus der Nähe betrachten kann – authentisch wie die Vorfahren, mit Fackel in der Hand.

Die VR-Erfahrung wird in der englischen Version von Daisy Ridley und in der französischen Version von Cécile de France stimmlich begleitet. Sie bietet außerdem Audiokommentare von einem Archäologenteam.

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Die VR-Erfahrung ist Teil der jüngsten Online-Ausstellung von Google Arts & Culture mit dem Titel „Meet Our Ancestors „(Deutsch: Begegne deinen Vorfahren), die sich eingehend mit der 1994 entdeckten Chauvet-Höhle befasst.

Die Chauvet-Grotte in AR erleben

Google durfte die Grotte betreten und Teile daraus digitalisieren. Die Online-Ausstellung enthält mehr als 350 Ausstellungsstücke, die als 3D-Modelle abrufbar sind, darunter ein berühmtes Pferde-Fresko und einen Bärenschädel, der von den Höhlenmenschen zurückgelassen wurde.

Ein Teilbereich der Höhle mit Wandbildern kann mit Augmented Reality betrachtet werden. Dafür öffnet man die Google Arts & Culture App auf dem Smartphone, betritt die Ausstellung und scrollt so weit nach unten, bis man die AR-Höhle aufrufen kann.

Eine einfachere Möglichkeit, die Grotte in Augmented Reality anzuschauen, ist die Google-Suche. Hierzu sucht man ganz einfach nach der Chauvet-Höhle und klickt in den Ergebnissen das 3D-Modell an. Anschließend kann man es in den Raum projizieren und begehen.

Titelbild und Quelle: Google Blog

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