Huawei stellte auf dem Mate-30-Launchevent in Shanghai eine kompakte VR-Brille vor. Die sogenannte Huawei VR Glass nutzt ein Smartphone oder PC als Zuspieler.

Das Gehäuse soll gerade einmal 2,66 Zentimeter tief sein. Leicht ist das Gerät ebenfalls: Es bringt 166 Gramm auf die Waage.

Im Innern sind zwei LC-Displays mit einer Auflösung von 1.600 mal 1.600 Bildpunkten verbaut. Die Pixeldichte soll 1058 PPI betragen. Über die Sichtfeldweite schweigt sich Huawei aus. Die Huawei VR Glass hat in den Bügeln Stereolautsprecher integriert.

Auf der Pressekonferenz verglich Huawei das Gerät mit Oculus Quest und brüstete sich mit dem wesentlich schmaleren Formfaktor. Die VR-Brille funktioniert jedoch nicht autark: Sie muss mit einem Smartphone oder einem PC verbunden werden.

Im Smartphone-Modus kann man IMAX-Filme oder TV-Serien von chinesischen Streaming-Plattformen schauen. Einfache VR-Spiele sollen ebenfalls möglich sein. Huawei spricht zwar von Raumtracking, wie dieses bewerkstelligt wird, ist allerdings unklar. Der naheliegendste Anwendungsfall dürfte der einer Smartphone-Videobrille sein.

Die Huawei VR Glass ist bereits Huaweis dritte VR-Brillen-Experiment (siehe Artikel zu Huawei VR und Huawei VR 2). Ein AR-Pendant gibt es ebenfalls in Form der Huawei AR Glass.

Die Huawei VR Glass erscheint im Dezember in China und soll dort umgerechnet 385 Euro kosten. Ob und wann sie nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.

Titelbild: Huawei

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