Auf dem Mobile World Congress Shanghai kündigt HTC eine Partnerschaft mit China Mobile an, dem größten Mobilfunkanbieter der Welt. Die Zusammenarbeit sieht die Entwicklung 5G-fähiger VR-Technologien und eine Vergrößerung des Vive-Vertriebsnetzwerks in China vor.

Das von China Mobile ins Leben gerufene Projekt hört auf den Namen “5G Devices Forerunner Initiative” und dient dem Ausbau der chinesischen 5G-Infrastruktur sowie der Entwicklung 5G-kompatibler Geräte, beides in Vorbereitung auf den kommerziellen Start der Netzwerktechnologie im Jahr 2020.

An der Initiative beteiligen sich mehrere chinesische Smartphone-Hersteller, HTC ist der neueste Partner, der das Vertragswerk unterschrieben hat.

HTC verpflichtet sich, in den kommenden Jahren 5G-kompatible Hardware zu entwickeln. Denkbar wären 5G-fähige Vive-Brillen, die VR-Inhalte aus der Cloud streamen könnten und so eventuell keines Highend-PCs mehr bedürfen. China Mobile verspricht im Gegenzug, die chinesischen Vertriebskanäle und Einzelhandelspräsenz von Vive-Produkten zu verbessern, was HTCs Position im aufstrebenden Chinamarkt stärken dürfte.

5G-Netzwerktechnologie als VR-Katalysator

Ob eine 5G-Anbindung genug schnell ist für VR-Anwendungen, muss sich allerdings noch zeigen. Im vergangenen Jahr begann HTC kabelgebundenes VR-Streaming mittels Set-Top-Box zu testen und Huawei führt derzeit erste Tests mit 5G-basiertem VR-Streaming durch.

HTC-Vorstandsvorsitzende …


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