Die Einstiegshürde für Highend-VR bleibt trotz fallender Preise relativ hoch, weil die Technologie einen leistungsfähigen PC voraussetzt. Deshalb testet HTC in China, ob sich VR-Inhalte auch ohne PC per Cloud Computing berechnen und in die VR-Brille streamen lassen.

Kabetec VR-Brille

Für den Testlauf in der chinesischen Stadt Dalian hat sich HTC mit einem Kabelnetzbetreiber und einem Pekinger Unternehmen zusammengeschlossen, das im Bereich des Cloud Computing tätig ist. Nutzer schließen ihre HTC Vive an eine Box an, die über das Internet mit der Cloud verbunden ist. Ein PC wird nicht benötigt.

Laut Engadget kommt eine Softwareplattform des Kabelnetzbetreibers zum Einsatz, die neben firmeneigenen 360-Grad-Videos auch einige Dutzend Spiele und Anwendungen aus HTCs Viveport-Store bietet. Auf Twitter bewirbt Chinas Vive-Präsident Alvin Wang Graylin den Dienst als das “Spotify der Virtual Reality”. Dank der Cloud müsse man keine Apps oder Treiber mehr herunterladen und installieren.

Wie hoch ist die Latenz?

Für die Nutzung des Dienstes müssen Kunden beim Anbieter ein Depot hinterlassen, das etwa 450 US-Dollar entspricht. Zusätzlich fällt eine monatliche Gebühr von umgerechnet 75 US-Dollar an. Im Preis ist die VR-Brille und der unlimitierte Zugriff auf sämtliche VR-Inhalte der Plattform in…

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