Wer sagt gleich, dass man mit Virtual Reality kein Geld verdienen kann? Zwölf Entwicklerstudios dürften da anderer Meinung sein, denn ihre Apps und Spiele machten zum Teil mehrere Millionen US-Dollar Umsatz.

Gleich vorweg: Ein wenig verzerrt sind die Umsatzzahlen, die auf Basis von Daten der Internetplattform Steam Spy berechnet wurden. Denn an der Spitze stehen zwei Titel, die lange Zeit kostenlos mit der VR-Brille HTC Vive verteilt wurden. Deren Umsatz ist demnach nur theoretischer Natur, basierend auf dem höchstmöglichen Preis und den Absatzzahlen.

Davon unabhängig haben Googles Mal- und Zeichen-App “Tilt Brush” (Platz 1, 5,3, Millionen USD) und die satirische Arbeitssimulation “Job Simulator” (Platz 2, 3,7 Millionen USD) unzweifelhaft besondere Qualität und führen die Liste verdient an.

Job Simulator war beim Launch von Playstation VR erneut erfolgreich, führte die Bestseller-Liste im US-Store an und erreichte in Europa immerhin Platz sechs. Eine Version für Oculus Rift ist seit Dezember 2016 ebenso verfügbar. Der Umsatz dürfte demnach sogar deutlich über den gelisteten 3,7 Millionen US-Dollar liegen.

“Als wir mit der Entwicklung von Job Simulator begannen, war es ein massives Risiko, alles auf ein Projekt zu setzen, das nur in VR funktioniert”, schrieb der CEO von Owlchemy Labs Anfang 2017 in den eigenen Blog.

Er bestätigte zu diesem Zeitpunkt einen Umsatz von über drei Millionen US-Dollar. “Es ist großartig, dass die Zahlen endlich zeigen, dass man sogar in einem so kleinen Markt Erfolg haben kann.”

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