Nachdem Oculus Rift in den US-Medien tendenziell zwar positiv, aber längst nicht unkritisch bewertet wurde, ist der Vergleich zum direkten Wettbewerber HTC Vive besonders spannend. Wie schlägt sich die “Room-Scale”-Brille in den Tests?

Der größte Kritikpunkt der englischsprachigen Medien an Oculus Rift war eindeutig das mutlose Interface. Statt 3D-Controllern gibt es bei der Rift-Brille nur ein klassisches Gamepad als Dreingabe, die Oculus-Touch-Controller erscheinen erst Ende des Jahres. HTC Vive bietet dieses Feature von Anfang an und könnte so zum Liebling vieler Tech-Journalisten werden. Wir wühlen uns durch das Meinungsdickicht der zahlreichen Testberichte und fassen die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente aus den US-Medien zusammen. Unser Meta-Review zu Oculus Rift gibt es hier.

HTC Vive im Vergleich zu Oculus Rift – welche VR-Brille kommt besser an?

Setup

Neben dem hohen Einstiegspreis wird das aufwendige Setup als größter Minuspunkt genannt. Ein Tester von Destructoid beschreibt den Aufbau der VR-Brille als komplex im Vergleich zu Oculus Rift. Neben der Verkabelung müssen gleich zwei Trackingboxen im Raum untergebracht werden. Das sehen auch andere Tester ähnlich, beispielsweise bezeichnet Polygon den Aufbau der Basisstationen als “absolut schrecklich” (Gizmodo benutzt exakt die gleiche Wortwahl), die Brille sei im Vergleich zu Oculus Rift deshalb deutlich weniger mobil. Und auch die New York Times nennt die Bastelei mit den Trackingboxen als großen Nachteil. “Das ist VR auf Enthusiasten-Niveau, hier wird Einfachheit gegen maximale Qualität getauscht”, schreibt CNET.

Die zahlreichen Kabel stören die Tester ebenfalls. Time.com spricht zwar von “hypnotischen VR-Erlebnissen”, die aber den Nachteil hätten, dass “überall Kabel herunterhängen, die einen in Virtual Reality verfolgen und denen man sich bewusst sein muss, damit man nicht drüber stolpert.” Außerdem sollen schon relativ geringe Erschütterungen der Basisstationen dafür sorgen, dass das Bild in der VR-Brille wackelt. Die Boxen sollten also möglichst stabil und entkoppelt montiert werden.

Design und Ergonomie

“Ich könnte auch direkt auf das Gesicht fallen, aber Vive würde ganz bleiben”, schreibt der Destructoid-Tester als Beweis dafür, dass HTC Vive solide verarbeitet sei. Ähnlich stabil ist auch das Zubehör, da sind sich alle Tester einig. “Nicht besonders schön, aber robust”, nennt



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