Vive & Vive Pro: Überarbeitete Controller, aber keine Knuckles

Vive & Vive Pro: Überarbeitete Controller, aber keine Knuckles

Controller-Veröffentlichung in Valve-Zeit: Fast anderthalb Jahre sind vergangen, seit der Software-Vertriebsgigant die innovativen Virtual-Reality-Handcontroller Knuckles erstmals auf der eigenen Entwicklerkonferenz vorstellte. Seitdem wird getestet und verbessert.

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Zeitnah wird sich an diesem Zustand wohl nichts ändern: Die überaus spannenden Handcontroller gehören nicht zum Lieferumfang der von HTC neu angekündigten VR-Brille Vive Pro. Für Valve wäre das eine gute Gelegenheit zur Veröffentlichung gewesen, die das Unternehmen vorerst verstreichen lässt. Und das obwohl Vive Pro bereits Unterstützung für Valves neues Trackingsystem Lighthoue 2.0 bietet.

Gegenüber der US-Seite Road to VR bestätigt ein HTC-Sprecher auf der CES 2018, dass die Veröffentlichung der Knuckles-Controller allein bei Valve liegt. HTC bastelt derweil an neuen Vive-Stäben für Vive Pro, wird aber wie an der VR-Brille wohl nur Details anpassen und auf einschneidende Änderungen verzichten - schon allein aus Gründen der Software-Kompatibilität.

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Valve könnte Direktvertrieb planen

Womöglich plant Valve den Direktvertrieb der Knuckles-Controller via Steam. Das wäre nicht neu, das Unternehmen verkauft schon seit geraumer Zeit Hardware. Dagegen spricht allerdings, dass die Knuckles-Controller nur mit Lighthouse-Brillen funktionieren – das ist derzeit nur HTC Vive. Ein Bundle mit passender Hardware ergäbe mehr Sinn.

Ein möglicher Partner neben HTC wäre LG: Die Koreaner kündigten im Februar 2017 gemeinsam mit Valve eine Steam-VR-Brille "der nächsten Generation" an. Seitdem wurde es jedoch still um das Gerät, ein Veröffentlichungszeitraum ist nicht bekannt. Selbst zur CES 2018 gab es keine Neuigkeiten, obwohl VR auf der Computermesse eine wichtige Rolle spielte. Womöglich ist die Zeit für eine wirklich fortschrittliche Next-Gen-Brille samt passendem Interface einfach noch nicht reif.

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Die Valve-Knuckles sind so interessant, da sie einen völlig neuen Interaktionsansatz verfolgen: Kapazitive Sensoren im Gehäuse erfassen die Bewegungen aller fünf Finger und übertragen sie exakt in die virtuelle Welt. Die Controller selbst werden am Handrücken festgeschnallt, sodass der Nutzer die Hände für eine natürliche Greifbewegung vollständig öffnen und schließen kann.

Die geschlossene Hand umfasst den eigentlichen Controller mit zusätzlichen Eingabemöglichkeiten, vergleichbar mit bereits erhältlichen VR-Controllern wie den Vive-Stäben und Oculus Touch. Die Knuckles-Controller könnten so die besten Elemente aus Hand- und Controller-Steuerung vereinen.

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