HTC Vive: HTC und Shenzhen investieren 1,5 Mrd. USD in die VR-Branche

HTC Vive: HTC und Shenzhen investieren 1,5 Mrd. USD in die VR-Branche

Offenbar hat HTC noch immer beträchtliche Summen in der Kriegskasse. Bei einem neu aufgelegten VR-Förderprogramm steht den Taiwanesen die Stadt Shenzhen als Partner zur Seite.

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Die Stadt Shenzhen unterstützt HTC dabei, ein chinesisches VR-Forschungsinstitut aufzubauen. Ergänzend soll ein Fördertopf bereitgestellt werden, der mit umgerechnet knapp 1,5 Milliarden US-Dollar gefüllt ist.

"Als ein Pionier und Marktführer der VR-Industrie besitzt HTC bahnbrechende und innovative Technologie und Expertise. Wir möchten die Chance nutzen und die fortschrittlichen HTC-Technologien und Talente mit der lokalen Industrie und Wissenschaft vernetzen [...]", kommentiert HTC-Chefin Cher Wang die Kooperation.

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Das Unternehmen hofft, die VR-Forschung in Shenzhen auf ein internationales Niveau hieven zu können. "Wir widmen uns ganz den neuen Möglichkeiten von VR und hoffen, gemeinsam mit Shenzhen eine neue Ära zu betreten." Der Industrie- und Forschungsverbund möchte sich auf Kerntechnologien für Virtual Reality spezialisieren. Namentlich werden Sensoren, Displays, Grafik, Datenvisualisierung und neue Interfaces genannt.

Sowohl chinesische als auch internationale VR-Unternehmen sollen durch die Investition in die Stadt gelockt werden. In der gebe es schon jetzt zahlreiche VR-Unternehmen, die die gesamte Produktionskette von Hard- bis Software abdecken könnten, heißt es in der gemeinschaftlich veröffentlichten Pressemitteilung.

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HTC startet schon die dritte Förderinitiative für eine immersivere Virtual Reality

Bereits im April kündigte HTC das Förderprogramm Vive X an, in dem das Unternehmen 100 Millionen US-Dollar für Virtual- und Augmented-Reality-Projekte bereitstellt. Die für das Programm zugelassenen Unternehmen bekommen in Beijing, Taipei oder San Francisco bis zu vier Monate intensives Training und Unterstützung angeboten. Ein erstes Ergebnis der Förderung ist ein Drahtlosadapter für HTC Vive von Tpcast, der im ersten Quartal 2017 an Vorbesteller versendet werden soll.

Im Sommer positionierte sich HTC an der Spitze der "Virtual Reality Venture Capital Alliance" (VRVCA), einem Verbund von Unternehmen und Investoren, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die noch junge Virtual-Reality-Branche in eine nachhaltige Industrie zu überführen. Dafür stellt die Allianz bis zu zehn Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Bewerbungen sind über die offizielle Webseite möglich.

Bis zu 10 Milliarden US-Dollar möchte eine Allianz aus Investoren in den Markt für immersive Technologien pumpen.

HTC schmiedet Allianz aus Investoren, viele Projekte *Update*

VR-Spiele und -Apps, die von HTC in den internen Vive Studios entwickelt werden, sollen zukünftig auch für Playstation VR erscheinen.

HTC Vive: "Die Plattform ist da, jetzt zählen die Inhalte"

| Source & Featured Image: HTC (Pressemitteilung)