Google kann die Finger nicht von Tilt Brush lassen. Rund ein Jahr nach der exklusiven Veröffentlichung für HTC Vive arbeiten die Entwickler noch immer daran, die Möglichkeiten der App zu erweitern. Mit dem Unity SDK kann man 3D-Modelle in Virtual Reality entwerfen, in die Unity-Engine exportieren und dort animieren.

Kabetec VR-Brille

In den vergangenen Monaten erweiterten die Entwickler Skillman und Hackett, die Tilt Brush Mitte 2015 an Google verkauften, ihre Software um zahlreiche, ganz grundlegende Features. Beispielsweise wurde eine Teleport- und Skalierungsfunktion integriert, die es VR-Künstlern erlaubt, nicht mehr nur einzelne 3D-Objekte zu zeichnen, sondern riesige VR-Welten.

Mit dem neusten Update schlägt Google nun die Brücke hin zur ernsthaften App- und Gameentwicklung. Das bei Github kostenfrei verfügbare Tilt Brush Toolkit erlaubt es Entwicklern und Künstlern, aus ihren virtuellen Gemälden interaktive und narrative VR-Erfahrungen zu erschaffen.

In dem Toolkit sind laut Google die notwendigen Python-Skripte und ein Unity SDK enthalten sowie die Prozesse dokumentiert, um interaktive Erzählungen, Videospiele, Musikvideos und andere Projekte mit 3D-Modellen zu gestalten, die zuvor in Tilt Brush gezeichnet wurden.

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