Ähnlich wie Oculus VR oder Valve finanziert HTC die Entwicklung neuer Virtual-Reality-Spiele und -Apps. Das Unternehmen sperrt die selbstentwickelten Anwendungen nicht auf der eigenen Plattform Viveport ein, sondern verteilt sie unabhängig von den Herstellern in den Stores. In Zukunft soll HTCs Software auch für Playstation VR erscheinen.

Kabetec VR-Brille

Konkret geht es um die Anwendungen, die HTC gemeinsam mit Partnern in den internen Vive Studios entwickeln lässt. Das erste VR-Spiel “Arcade Saga” erschien im Dezember 2016 für HTC Vive, rund zwei Wochen später folgte eine Version für Oculus Rift. Weitere Spiele und Apps sollen in den kommenden Wochen und Monaten auf den Markt kommen, unter anderem die Tennis- und Tischtennissimulation “VR Sports” am 15. März.

Im Interview mit Gamespot gibt HTCs Vizepräsident für globale Inhalte Joel Breton an, dass sich das Unternehmen in Verhandlungen mit Sony befindet, um die hauseigene Software für Playstation VR zu veröffentlichen. Laut Breton ist Sony zu diesem Deal bereit.

Spiele und Apps von externen Entwicklern, deren Programmierung von HTC unterstützt wurde, sind ohnehin nicht auf eine Plattform festgelegt. Die arcadelastige Boxsimulation “Knockout League” beispielsweise erschien zeitgleich für Oculus Rift und HTC Vive.

Laut Breton wurden die Vive Studios gegründet, um das VR-Ökosystem als solches voranzubringen und Entwicklern eine Chance zu geben, erfolgreich zu arbeiten. “Die beste Chance haben sie, wenn sie ihre Apps für mehrere Plattformen veröffentlichen”, sagt Breton.

Die Vive-Studios seien so konzipiert, dass sie von Anfang an Gewinn erzielen sollen. “Wenn wir unsere Inhalte für mehrere VR-Brille anbieten, haben wir eine größere Chance, unsere Ziele zu erreichen”, so Breton.

Offenbar hat sich HTC von der ohnehin unrealistischen Vorstellung verabschiedet, mi…

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