Auf der GDC legt Google voraussichtlich die Karten zum eigenen Spiele-Streaming-Service auf den Tisch.

Seit Februar 2018 ist bekannt, dass Google an einem Spiele-Streaming-Service mit dem Codenamen “Yeti” arbeitet. Auf der GDC und E3 2018 führte der Tech-Konzern Gespräche mit Entwicklerstudios  und Spieleunternehmen, um sie für die neue Plattform zu begeistern. Im Herbst startete dann ein Betatest zu “Project Stream”, einem Spiele-Streaming-Angebot, das direkt im Chrome Browser läuft. Der Test endete Anfang Januar.

Derzeit versendet Google Einladungen für die Game Developers Conference, die vom 18. bis zum 23. März in San Francisco stattfindet. Für die eigene Präsentation am 19. März um 19 Uhr deutscher Zeit verspricht Google, dass “alles enthüllt wird”. Eine begleitende GIF-Animation zeigt einen langen Gang, an dessen Ende ein weißes Licht lockt.

Google rüstete im Gaming-Sektor zuletzt ordentlich auf, heuerte den erfahrenen Spiele-Manager Phil Harrison (u.a. Sony Playstation) und den Playstation-VR-Erfinder Richard Marks an. Harrison ist selbst VR-Investor, glaubt aber, dass aktuelle VR-Brillen wegen ihres Formfaktors kein Massenmarktpotenzial haben.

Streamt Google auch in die VR-Brille?

Mit Daydream hat Google schon eine VR-Spieleplattform am Markt. Unter anderem kaufte das Unternehmen das VR-Spiele-Startup Owlchemy Labs (Job Simulator), dessen Gründer Richard Schwartz im März 2018 versprach, dass Google eine langfristige Vision für VR habe.

Zuletzt wurde es jedoch sehr still um Daydream und Googles VR-Pläne. Ob die kommende Streaming-Plattform VR-Spiele unterstützt, dürfte grundlegend von der Latenz beim Streaming abhängen. VR-Anwendungen sind – noch mehr als herkömmliche Monitorspiele – auf eine sehr geringe Latenz unter insgesamt 20 Millisekunden angewiesen.

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MIXED-Podcast #143: Google I/O und High Fidelity VR-Abschied | Alle Folgen


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