Clip-on statt Handschuh: ein französisches Startup will die Virtual Reality mit einem einfachen Zubehör fühlbar machen.

Kabetec VR-Brille

Auf der VR World Show in London präsentiert das Unternehmen Go Touch VR eine denkbar einfache Lösung für haptisches Feedback in Virtual Reality. “VR Touch” ist eine Art Plastikfingerhut mit integrierten Vibrationsmotoren, der über die Fingerspitze gezogen wird. Das System ist modular aufgebaut, pro Hand können bis zu fünf Haptikfingerhüte genutzt werden.

Kommt man mit dem Finger einem virtuellen Objekt nahe, fängt der Motor im Fingerhut an zu arbeiten. Je nach Objekt und Berührungsintensität sendet der Motor unterschiedlich starke Vibrationen an die Fingerkuppe. So lassen sich beispielsweise Umrisse eines virtuellen Gegenstands ertasten.

Laut ersten Tests von der Messe soll die Haptik-Simulation überzeugend und “erstaunlich präzise” funktionieren. Go Touch VR demonstrierte die Fähigkeiten der Fingerhüte mit einem virtuellen Feuer, Knöpfen und einem Xylophon.

Das Gefühl soll zwar nicht an eine reale Berührung heranreichen, aber herkömmlichen Vibrationsmotoren, wie sie in den 3D-Controllern von Oculus und HTC verbaut sind, überlegen sein.

Aktuell werden die Fingerbewegungen mit der Trackingkamera Leap Motion erfasst. Zusätzliche Sensoren in den Fingerhüten sollen das Tracking präzisieren.

Go Touch VR ist außerdem in Gesprächen mit Valve, um die Haptik-Hardware mit dem Vive-Trackingsystem Lighthous…

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