Seit über 20 Jahre will der umstrittene Gartner Hype-Zyklus die Zukunft der Technologie prognostizieren. In diesem Jahr zählen immersive Medien und natürliche Interfaces als potenzieller Megatrend. Virtual Reality macht einen Sprung nach vorne.

Laut Gartner soll Virtual Reality in den kommenden zwei bis fünf Jahren in den Produktivbetrieb übergehen. Den Tiefpunkt des Hypes hat die VR-Brille angeblich schon hinter sich gelassen. Im Hype-Zyklus 2016 schätzte Gartner den möglichen Durchbruch von VR noch auf fünf bis zehn Jahre ein.

Trotz der nahenden Veröffentlichung von Apples ARKit, das ab November die Nutzungsgewohnheiten der iPhone-Nutzer erobern soll, hat die Augmented Reality laut Gartner den absoluten Tiefpunkt noch vor sich. Die Analysten rechnen mit fünf bis zehn Jahren, bis fortschrittliche AR-Technologie einen ausreichend hohen Reifegrad für den Produktivbetrieb erreicht.

Langfristig sollen VR und AR in Kombination mit anderen Technologien und Interfaces wie volumetrischen Displays oder Gehirn-Computer-Schnittstellen dafür sorgen, dass sich die digitale Sphäre immer transparenter und flexibler in den Alltag der Menschen integriert. Bei zukünftigen Computersystemen stehe der Mensch im Vordergrund.

Gartner Hype-Zyklus 2017 für neue Technologien. Bild: Gartner


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