Gartner Hype-Zyklus 2017: Immersive Medien als Megatrend, Cybermenschen dauern noch

Gartner Hype-Zyklus 2017: Immersive Medien als Megatrend, Cybermenschen dauern noch

Seit über 20 Jahre will der umstrittene Gartner Hype-Zyklus die Zukunft der Technologie prognostizieren. In diesem Jahr zählen immersive Medien und natürliche Interfaces als potenzieller Megatrend. Virtual Reality macht einen Sprung nach vorne.

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Laut Gartner soll Virtual Reality in den kommenden zwei bis fünf Jahren in den Produktivbetrieb übergehen. Den Tiefpunkt des Hypes hat die VR-Brille angeblich schon hinter sich gelassen. Im Hype-Zyklus 2016 schätzte Gartner den möglichen Durchbruch von VR noch auf fünf bis zehn Jahre ein.

Trotz der nahenden Veröffentlichung von Apples ARKit, das ab November die Nutzungsgewohnheiten der iPhone-Nutzer erobern soll, hat die Augmented Reality laut Gartner den absoluten Tiefpunkt noch vor sich. Die Analysten rechnen mit fünf bis zehn Jahren, bis fortschrittliche AR-Technologie einen ausreichend hohen Reifegrad für den Produktivbetrieb erreicht.

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Langfristig sollen VR und AR in Kombination mit anderen Technologien und Interfaces wie volumetrischen Displays oder Gehirn-Computer-Schnittstellen dafür sorgen, dass sich die digitale Sphäre immer transparenter und flexibler in den Alltag der Menschen integriert. Bei zukünftigen Computersystemen stehe der Mensch im Vordergrund.

Gartner Hype-Zyklus 2017 für neue Technologien. Bild: Gartner

Gartner Hype-Zyklus 2017 für entstehende Technologien. Bild: Gartner

Noch weit entfernt: Der Cybermensch voller Implantate

Allerdings ist diese Zukunft laut Gartner noch weit entfernt. Digitale Implantate, die die sensorischen Fähigkeiten von Menschen mittels Technologie erweitern, brauchen nach dem Hype-Zyklus 2017 noch über zehn Jahre Entwicklungszeit. Gleiches gilt für eine generelle Künstliche Intelligenz oder Gehirn-Computer-Schnittstellen wie sie unter anderem Elon Musk erforscht.

Volumetrische Displays - also Screens, die Inhalte räumlich darstellen können in Form von (am ehesten) Lichtfeldern - sollen ebenfalls noch mindestens zehn Jahre von der Marktreife entfernt sein. Solche neuen Displaytechnologien sind eigentlich eine Voraussetzung für den weitreichenden Erfolg von VR- und AR-Brillen, die mit den aktuellen Screens in einer technologischen Sackgasse feststecken.

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In der Vergangenheit lag die Gartner-Prognose bereits häufiger daneben. Schon in 2005 sagten die Analysten einen Durchbruch der Augmented Reality für die kommenden fünf bis zehn Jahre voraus. Jetzt ist 2016 – und die Prognose unverändert.

An das Rekordjahr 2016 kommen die VR- und AR-Investitionen in Q1 2017 nicht heran. Dennoch fließt das Geld der Investoren weiter.

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| Featured Image: Gartner | Source: Gartner