Flat2VR Studios: Modderszene gründet Studio für kommerzielle VR-Ports

Flat2VR Studios: Modderszene gründet Studio für kommerzielle VR-Ports

Die Flat2VR-Community organisiert sich und gründet ein Studio, das lizenzierte VR-Portierungen entwickelt und vermarktet.

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Die Flat2VR-Szene bringt seit Jahren flache Spielehits und Klassiker in die VR, darunter Cyberpunk 2077, Half-Life 2 und diverse Resident-Evil-Remakes, alle für PC-VR-Headsets. Für Meta Quest erschienen unter der Führung von Team Beef eine Reihe von PC-Klassikern wie Half-Life, Quake 1–3 und Doom 1–3. Zum Jahreswechsel machte die Szene zudem durch eine Universalmod auf sich aufmerksam, die Unreal-Engine-Titel in VR spielbar macht.

Die meisten dieser Projekte sind keine lizenzierten Umsetzungen und nur als Mod oder via Sideloading erhältlich. Doch das könnte sich ändern.

Einige der führenden Köpfe der Flat2VR-Community gehen jetzt den nächsten Schritt: Im "Q2C VR Gamer" Podcast (siehe unten, ab 20:00) kündigte die Gruppe die Gründung von Flat2VR Studios an, einem Studio, das kommerzielle VR-Portierungen entwickelt und vermarktet.

Erstes Geheimprojekt in Entwicklung

Die Verantwortlichen teasern im Podcast eine offizielle VR-Portierung an, die Ende 2024 oder Anfang 2025 erscheinen soll. Der Name wird nicht genannt, aber es soll sich um ein populäres Steam- und Switch-Spiel handeln.

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Die ersten beiden Entwickler, mit denen die Flat2VR Studios zusammenarbeiten sind Raicuparta (bekannt für VR-Portierungen von Firewatch und The Stanley Parable) und Holger "Cabalistic" Frydrych, dem leitenden Entwickler von Half-Life 2 VR, das Valves Segen erhielt und bei Steam erscheinen durfte.

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Welche Grundidee steckt hinter Flat2VR Studios?

"Erstens: Wir wollen einige dieser talentierten Entwickler [der Flat2VR-Community, Anm. d. Red.] anstellen, die das nicht hauptberuflich machen, aber gerne davon leben möchten, Spiele zu entwickeln. Wir wollen ihren Traum wahr werden lassen", sagt Studiomitgründer Eric Masher im Podcast. "Zweitens: Wir würden gerne einige dieser Projekte auf eine Plattform bringen, auf der sie jeder spielen kann. Die meisten dieser Mods gibt es nur für den PC und viele Leute können sie nicht spielen. Wir wollen also einigen dieser großartigen Leute ermöglichen, richtige Ports zu entwickeln und diese in den Store zu bringen, wo jeder Zugriff auf sie hat."

Mehr Einzelheiten dürften nächste Woche folgen.

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