Facebooks Datenschutzskandal um Cambridge Analytica wirft seinen Schatten auch auf Oculus. Valves früherer Virtual-Reality-Evangelist Chet Faliszek attackiert Facebooks VR-Abteilung massiv. Er fordert den Stop jedweder Datenspeicherung.

Bei Twitter fordert der Virtual-Reality-Spezialist und Spieleentwickler Chet Faliszek Oculus auf, keine Bewegungsdaten der Nutzer mehr aufzuzeichnen und zu speichern. Es gehe nicht darum, mit wem diese Daten geteilt würden oder wie sicher sie seien, sondern dass sie gar nicht erst aufgezeichnet werden.

Oculus solle Stellung beziehen und sich nicht hinter Facebook verstecken. “Privatsphäre ist, wenn Unternehmen aufhören, Daten zu sammeln”, sagt Faliszek. Facebook habe Oculus jedoch ausschließlich fürs Datensammeln übernommen.

Faliszek richtet seine Worte an Facebooks zahlreiche Datenschutz-Kritiker: “Wenn es Dich stört, was Facebook mit deinen Daten macht, warum benutzt du dann ein Gerät von ihnen, das deine Bewegungen und deine Stimme erfasst und Kameras bei Dir zu Hause installiert?”

Mit autarken Drahtlosbrillen würde “alles nur noch schlimmer”. Brillen wie Oculus’ Santa Cruz haben Kameras im Gehäuse verbaut, mit denen sie die Umgebung abtasten, um sich im Raum zu orientieren.


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