Im Gespräch mit der US-Webseite Glixel plaudert Epic-Boss Sweeney über die potenzielle Marktentwicklung von Virtual und Augmented Reality. VR soll den Pfad ebnen, AR den Massenmarkt erobern.

Kabetec VR-Brille

Bis das gelingt, soll noch recht viel Zeit vergehen. In zwölf Jahren – das ist Sweeneys magische Grenze, auf die er sich häufig bezieht – soll der Markt für VR- und AR-Geräte rund eine Milliarde Nutzer haben. Das sind weniger als die Hälfte des aktuellen Smartphone-Marktes, der es auf rund 2,3 Milliarden Nutzer weltweit bringt.

Dass das Wachstum langsamer ausfallen könnte, als es der ein oder andere Analyst in den vergangenen Monaten prognostizierte, liegt laut Sweeney daran, dass die Augmented Reality der eigentliche Marktbeschleuniger wird.

Da die Verschmelzung von Realität und digitalen Elementen aber ungleich komplexer ist als die Darstellung rein virtueller Welten, geht Sweeney davon aus, dass echte Augmented Reality erst in fünf bis sieben Jahren Marktreife erlangt.

“Die wichtigsten Innovationen passieren bei VR, bevor die AR-Revolution startet”, sagt Sweeney. “Die Technologie für eine Milliarde Nutzer ist unzweifelhaft Augmented Reality. Das ist das Produkt für den Massenmarkt, so wie das iPhone heute.” VR könne das nicht leisten. Die VR-Brille sei eher wie ein “super hardcore, badass PC”.

VR-“Helmen” wie Oculus Rift, HTC Vive oder Playstation VR prophezeit er den Verbleib in einer Nische, die sich an der Größe des Marktes für Hardcore-Games orientiert. Der potenzielle Markt belaufe sich auf circa 200 Millionen Nutzer weltweit.

Für einen weiteren Wachstumsschub müsse die Technologie den Formfaktor einer Sonnenbrille erreichen, w…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Die große VR-Brillenschwemme | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.