Das Stück “Eight VR” wurde von Grund auf für Virtual Reality komponiert und entwickelt.

Gelangweilt von Sitz-VR-Konzerten entwickelte der niederländische Komponist Michel van der Aa die Idee zu seiner ersten VR-Oper: In “Eight” sollen Musik und visuelle Welt zu einer Einheit verschmelzen. Dafür entwarf er mit seinem Team eine fortschrittliche VR-Installation mit Ganzkörper- und Gesichtstracking.

In der Geschichte bewegt man sich rückwärts durch die einschneidenden Momente des Lebens einer Frau. Die größte Herausforderung sei die Entwicklung der Charaktere gewesen.

Am Anfang habe das Team nach hohem Realismus gestrebt, diesen aber nicht erreicht – und dadurch eher unheimlich gewirkt. Letztlich entschieden sich die Entwickler für eine Darstellung im Digitalstil, bei dem die Charaktere immer wieder durch visuelle Fehler verzerrt werden, so als hätte die Matrix Aussetzer.

In Eight VR durchschreitet man rückwärts durch die Erinnerungswelten einer Frau. Bild: Eight VR

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