Der deutsch-jüdische Bildhauer Benno Elkan (1877 bis 1960) erdachte vor Jahrzehnten das “Mahnmal für die wehrlosen Opfer des Bombenkriegs”. Mit moderner AR-Technik wird es 2020 nun sichtbar gemacht.

Anhand schwarz-weißer Modellfotos rekonstruierte das Projektteam das rund neun Meter breite und drei Meter hohe Werk digital. Genau 60 Jahre nach dem Tod des berühmten Bildhauers Benno Elkan (Wikipedia) und gebürtigen Dortmunders präsentiert die Stadt Dortmund sein Mahnmal als “modernstes Denkmal Deutschlands” im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) und am Dortmunder U sowie auf der Webseite zum Benno-Elkan-Projekt.

Im MKK wird das virtuelle Mahnmal ab sofort im Eingangsbereich stehen. Es ist Teil der Dauerausstellung und damit für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos zu sehen. Sichtbar wird das rein digitale Kunstwerk entweder durch eine AR-Brille, VR-Brille oder per Smartphone- und Tablet-AR.

Am Dortmunder U erscheint das Mahnmal als virtuelle Kunst im öffentlichen Raum: Auf einer an der Ost-Seite des U verlegten Steinplatte befindet sich ein QR-Code, mit dessen Hilfe man sich das virtuelle Mahnmal direkt vor das Dortmunder U platzieren kann. Eine Smartphone-App für Zuhause kann man sich hier herunterladen.



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