Kommt die Lösung gegen VR-Übelkeit aus der Automobilbranche?

Einigen Menschen wird übel, wenn sie während der Autofahrt lesen oder auf einen Monitor schauen. Speziell in Hinblick auf das autonome Fahren, bei dem das Auto in ein mobiles Büro oder ein Entertainment-Gefährt verwandelt werden könnte, wird die Automobilindustrie diese Reiseübelkeit beseitigen wollen. Sonst lässt sie Potenzial liegen.

Die Ursachen für Virtual-Reality-Übelkeit sind im Vergleich zur Reiseübelkeit zwar vielfältiger. Aber die Hauptursache dürfte identisch sein: Das Innenohr fühlt nicht, was das Auge sieht. Dieser Konflikt irritiert den Gleichgewichtssinn und führt im schlechtesten Fall zu Unwohlsein.

Künstlicher Horizont soll fast allen Betroffenen gegen Reiseübelkeit helfen

Der Automobilhersteller Citroën stellt jetzt eine patentierte Spezialbrille gegen Reiseübelkeit vor: Sie hat vier sogenannte “Boarding Rings”.

Die Ringe sind zur Hälfte mit einer dunklen Flüssigkeit gefüllt, die einen künstlichen Horizont vortäuscht. Die Flüssigkeit schwappt passend zu den Kopfbewegungen hin und her und zeigt dem Auge so die Bewegung an, die das Innenohr ansonsten nur fühlen würde. Das soll Sicht und Innenohr wieder miteinander synchronisieren und so Übelkeit verhindern. Zwei Ringe sind vorne im direkten Sichtfeld angebracht, zwei weitere in der Peripherie.

Die Brille muss nicht durchg…

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