Im Vorfeld der CES 2019 enthüllt der chinesischen VR-Brillenhersteller Pico eine 4K-Version der autarken VR-Brille Goblin 2. Das Gerät richtet sich in erster Linie an die Industrie und könnte in diesem Feld Oculus Go Konkurrenz machen.

Picos im vergangenen Sommer vorgestellte Oculus-Go-Konkurrenzbrille Goblin 2 bekommt ein 4K-Update: Das VR-optimierte LC-Display löst jetzt neu mit 3.840 mal 2.160 Bildpunkten auf.

Wie Oculus Go ist die Pico-Brille in erster Linie für 360-Grad-Videos und VR-Anwendungen mit wenig Interaktion geeignet. Sie bietet eine einfache Handsteuerung vergleichbar mit einer TV-Fernbedienung. Das Gewicht liegt bei rund 280 Gramm, gängige Bluetooth- und Wi-Fi-Standards werden unterstützt.

Blick auf die Linsen der Pico-Brille. Bild: Pico

Blick auf die Linsen der Pico-Brille. Bild: Pico

Der verbaute Snapdragon-Prozessor 835 rendert rund 30 Prozent schneller als der 821-Chip in Oculus Go und ist auf Augenhöhe mit Facebooks kommender VR-Brille Oculus Quest. An Speicher bietet die 4K-Version 32 GB mit 4 GB Arbeitsspeicher. Inhalte gibt’s im mobilen Pico oder Viveport Store.

Picos G2 4K bietet bessere Hardware als Oculus Go, hat aber leider keinen Zugriff anf den Oculus Store. Bild: Pico

Picos G2 4K bietet bessere Hardware-Spezifikationen als Oculus Go, hat aber leider keinen Zugriff auf den Oculus Store. Bild: Pico

Optimiert fürs Marketing und Unternehmen

Gedacht ist Pico G2 4K in erster Linie für das Marketing und Unternehmen. Die Brille bietet einen Ladenmodus, bei dem nur eine einzelne VR-App abgespielt wird, eine Steuerung allein durch Kopfbewegungen ohne Handcontroller sowie laut Pico austauschbare und gut zu reinigende Gesichtsauflagen aus Kunststoff.

Der Marktstart in den USA soll im ersten Quartal 2019 passieren. Zum Preis sind noch keine Informationen bekannt. Unter anderem ist Flixbus einer von Picos Geschäftskunden.

Im August erhielt Pico in einer ersten Finanzierungsrunde knapp 25 Millionen US-Dollar von chinesischen Investoren.

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