Magic Leap soll für das US-Militär eine AR-Brille für Trainingsprogramme und Kriegseinsätze entwickeln. Das behaupten anonyme Quellen gegenüber dem Wirtschaftsblatt Bloomberg.

Das US-Militärprojekt mit dem Codenamen “HUD 3.0” sieht die Herstellung von über 100.000 Mixed-Reality-Brillen vor und ist mit 500 Millionen US-Dollar budgetiert.

Die AR-Technologie soll die Effizienz von US-Soldaten im Kampfeinsatz verbessern, indem sie digitale Karten oder Zielhilfen ins Sichtfeld einblendet. Das vom US-Militär angepeilte Endprodukt soll unter anderem Nachtsicht bieten, Wärmebilder erstellen und Vitalparameter messen können.

Die Ausschreibung wurde Mitte August angestoßen: Das US-Militär traf 25 Bewerber, darunter Microsoft, die Technologieberatungsfirma Booz Allen Hamilton und die US-Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Raytheon. Magic Leap selbst taucht nicht auf der Teilnehmerliste auf, jedoch ein Tochterunternehmen.

Der Gewinner der Ausschreibung soll bereits im November mit einem ersten Auftrag belohnt werden. Der sieht die Herstellung von 2.500 AR-Brillen sowie die Bereitschaft zur Massenproduktion binnen der nächsten zwei Jahre vor.

Sucht Magic Leap nach neuen Einnahmequellen?

Magic Leap soll äußerst interessiert sein an dem Deal, berichtet Bloomberg mit Verweis auf anonyme Quellen.

Das Unternehmen brachte vor kurzem die Erstlingsbrille Magic Leap One auf dem Markt,



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