Die New York Times hat eine App entwickelt, die uns Luftverschmutzung sehen lässt. Besonders interessant ist der Vergleich des eigenen Wohnortes mit anderen Großstädten.

Wir ignorieren gerne Probleme, die wir nicht sehen können. Aus diesem Grund hat die New York Times eine AR-App entwickelt, die eigentlich unsichtbare Schmutzpartikel in der Luft visualisiert. Dargestellt wird die schlimmstmögliche Verunreinigung, also der schlechteste Tag des Jahres. Die folgende Animation zeigt Neu-Delhi.

Die AR-Visualisierung findet ihr direkt in der NYT-App für iOS und Android in der Rubrik “Immersive” oder ihr öffnet den Artikel “See How the Worlds most Polluted Air Compares With Your City’s” mit dem Smartphone im Chrome Browser.

Unter dem zweiten Absatz ist eine Schaltfläche, die den AR-Effekt aktiviert. Er findet automatisch den Standort des Anwenders – allerdings werden nur größere Städte unterstützt.

Städtevergleich durch AR-Visualisierung

Im Artikel und der App wird der Grad der Verschmutzung in Mikrogramm pro Kubikmeter angezeigt. Der Wert wird dann auf Basis einer Skala bewertet.

Bei mir in Nürnberg gilt die Situation mit 30 Mikrogramm Verschmutzung pro Kubikmeter noch als “moderat”. In München wird es mit einem Wert von 63 Mikrogramm bereits “ungesund”. Frankfurt ist mit 83 Mikrogramm noch schmutziger.

Am schlimmsten ist die Verschmutzung in Neu-Delhi mit 900 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dieser Wert sprengt die Skala der U.S. Environmental Protection Agency, der nur bis 500 reicht. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um Durchschnittswerte.

Der Entwickler der Anwendung ist der Meinung, dass Augmented Real…

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