Meta killt beliebtes Feature auf Quest-VR-Brillen

Meta killt beliebtes Feature auf Quest-VR-Brillen

Ernüchternde News für VR-Fitness-Fans: Der integrierte Fitness-Tracker Move wird bald nicht mehr für Meta Quest verfügbar sein. 

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FAKTEN

Meta hat angekündigt, seinen VR-Fitness-Tracker Move zum 31. März 2025 einzustellen. Nach diesem Datum wird die Funktion weder in Meta Horizon OS noch in der mobilen Meta Horizon-App nutzbar sein, wie das Unternehmen in einer E-Mail an alle Nutzende bekannt gab.

Als Grund für diese Entscheidung nennt Meta, dass Move auf veralteter Technologie basiert, was die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung für Quest-Nutzende einschränkt. Durch den Wegfall sollen laut Unternehmen „ausgereiftere und interessantere Funktionen“ für ein verbessertes Quest-Erlebnis ermöglicht werden.

Die Einstellung betrifft ausschließlich den zentralen Fitness-Tracker Move. Andere Fitness-Funktionen, die in einzelne VR-Anwendungen integriert sind, bleiben davon unberührt. Allerdings werden sämtliche Move-Daten nach der Abschaltung gelöscht – einschließlich jener Daten, die ihr mit der mobilen Meta Horizon-App synchronisiert habt.

KONTEXT

Fitness-Tracker für Quest und Smartphone

Move wurde als integrierter Fitness-Tracker für Meta Quest entwickelt und ermöglichte Nutzenden, ihren Kalorienverbrauch und ihre Trainingszeit bei bewegungsintensiven VR-Spielen wie FitXR oder Les Mills Bodycombat zu verfolgen. Die Anwendung bot personalisierte Trainingsziele und belohnte mit verschiedenen Trophäen für erreichte Meilensteine.

Im Jahr 2022 hatte Meta die Funktionalität von Move erweitert, indem das Unternehmen die Synchronisation der Fitnessdaten mit der mobilen Meta Horizon-App ermöglichte. Besitzer von iOS-Geräten konnten zudem ihre VR-Aktivitäten mit Apples Health-App verbinden, wodurch VR-Workouts neben anderen Fitnessdaten angezeigt wurden.

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MEINUNG

Ich bin schwer enttäuscht, Meta

Wer, wie ich, seine Meta Quest hauptsächlich für VR-Fitness nutzt, wird mit dieser Entscheidung alles andere als zufrieden sein. Das kleine Tracking-Tool war stets ein treuer Begleiter während meiner Workouts in FitXR, Les Mills XR Bodycombat oder Synth Riders.

Klar, viele VR-Fitness-Apps haben eigene Fortschritts-Tracker integriert, und wer sein Training hauptsächlich mit einer App absolviert, wird Move nicht vermissen. Aber gerade für ein abwechslungsreiches und vielseitiges VR-Workout mit verschiedenen Apps ist Move ein wertvolles Tool. Schließlich trackt es die gesamte Aktivität über alle Apps hinweg – auch in Spielen, wie Until You Fall oder Path of Fury, die zwar keine Fitness-Apps sind, sich aber trotzdem als Workout eignen.

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Ich befürchte, dass Meta so schnell auch keine Alternative präsentieren wird. Die Begründung „veraltete Technologie“ wirkt wie eine willkommene Ausrede. Schließlich hätte Meta Move längst überarbeiten oder neu auflegen können.

Vielmehr glaube ich, dass der Konzern weiter Entwicklungsressourcen einsparen will und deshalb Features streicht, die nur einen kleinen Nutzerkreis ansprechen. Zum Jahreswechsel hat Meta die hauptsächlich für Core Gamer interessante Achievement-App für Quest eingestellt und erst auf Nachfrage erklärt, dass geringe Nutzerzahlen zur Einstellung der App geführt hätten. Mal sehen, was es als Nächstes trifft.

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