Meta Quest 2: "Game Pass" für VR-Spiele geplant

Meta Quest 2:

VR-Spiele bald im Abo? Meta könnte in Zukunft eine Art Game Pass für VR-Spiele auf Quest-VR-Brillen anbieten.

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Xbox- und PC-Spielende kennen dieses Modell seit Jahren: Gegen eine monatliche Gebühr erhalten sie Zugang zu einer wechselnden Bibliothek ausgewählter Videospiele. Mit dem Microsoft Game Pass können sie Spiele auf ihre Konsole oder ihren PC herunterladen und für die Dauer des Abonnements nutzen, als wären es ihre eigenen.

Ein ähnliches Modell könnte Meta bald für VR-Spiele anbieten.

Wer sich zum Einlösen der Apps anmeldet, kann diese in die eigene App-Bibliothek übertragen. Wie beim Basismodell von Playstation Plus müssen Abonnent:innen das jeweils zur Verfügung gestellte Spiel also aktiv beanspruchen, um es über den Veröffentlichungsmonat hinaus nutzen zu können. Endet das Abonnement, verlieren die Spieler:innen auch den Zugriff auf die jeweiligen Apps.

Project Apollo: Keine offiziellen Pläne bekannt

Da der Name „Project Apollo“ in der Beschreibung in eckigen Klammern steht, dürfte es sich um einen Arbeitstitel handeln. Wie weit die Planungen von Meta für ein Abo-Modell fortgeschritten sind, ist nicht bekannt. Eine offizielle Bestätigung, dass Meta überhaupt an einem Quest Pass arbeitet, gibt es bisher nicht.

Konkret ist hingegen eine Game-Pass-Kooperation zwischen Meta und Microsoft. Seit der Meta Connect 2022 ist bekannt, dass Xbox Cloud Gaming für die Quest 2 kommen wird. Game Pass-Abonnent:innen werden ausgewählte Spiele über eine virtuelle Leinwand in der Meta Quest 2 und voraussichtlich auch der Quest Pro spielen können.

Ein günstiger VR-Spiele-Service wäre sicherlich ein gutes Verkaufsargument für die 2023 erscheinende Meta Quest 3. Erst kürzlich kamen neue Gerüchte auf, dass die neue VR-Brille kleiner, schneller, aber auch teurer als ihr Vorgänger sein soll.