Das US-Unternehmen Vuzix beschäftigt sich seit 1997 mit Virtual und Augmented Reality und ist insbesondere im Markt für Datenbrillen erfolgreich unterwegs. Im Gespräch mit dem US-Techblogger Robert Scoble plaudert Vuzix-Gründer Paul Travers aus dem Nähkästchen.

Vuzix befindet sich laut Travers schon in Gesprächen mit möglichen Partnern, die eigene AR-Systeme herstellen wollen. Diese seien interessiert an Vuzix’ Wissen zu Displaytechnologien und optischen Systemen. Die eigene Marke könnte zukünftig in den Hintergrund treten. “Ob jetzt Apple auf Vuzix setzt oder nicht, wir werden in jedem Fall ein wichtiger Zulieferer”, sagt Travers.

Eine mögliche Übernahme durch einen Konzern schließt Travers nicht aus. Es gäbe zahlreiche Möglichkeiten und bei fast allen würde Vuzix in der ersten Reihe sitzen. Er garantiert, dass weltweit jeder Konzern darüber nachdenkt, wie man die neue Technologie einsetzen kann.

Unternehmen, die sich nicht mit AR beschäftigten, würden riskieren, zurückzubleiben. “Es geht darum, die Welt zu verändern. Es ist nicht einfach nur ein neues Gerät für die Kommunikation”, sagt Travers.

Während Scoble davon überzeugt ist, dass Apple noch in diesem Jahr eine Augmented-Reality-Hardware zeigt – nicht unbedingt verkauft – ist Travers etwas zurückhaltender. Aufgrund seiner Erfahrung wisse er, wie komplex die Technologie sei und Apple würde dazu tendieren, ein Produkt vor dem Marktstart perfektionieren zu wollen. Er hält eine Vorstellung in 2018 für wahrscheinlicher.

Travers bricht auch eine Lanze für Magic Leap. Im Dezember 2016 veröffentlichte die US-Webseite “The Information” einen Bericht, laut dem Magic Leap den eigenen technologischen Visionen und dem Zeitplan für den Marktstart massiv hinterherh…

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