VRODOCAST #55: ARCore vs. ARKit, Windows-VR-Brillen, Vive-Verkauf

VRODOCAST #55: ARCore vs. ARKit, Windows-VR-Brillen, Vive-Verkauf

In der neuesten VRODOCAST-Episode sprechen wir über Googles ARCore im Vergleich mit Apples ARKit, Microsofts VR-Offensive und einen möglichen Verkauf der Vive-Sparte seitens HTC.

Apple ARKit vs. Google ARCore

Googles ARCore wirkt wie eine Reaktion auf Apples ARKit – und das wohl zurecht. Allerdings arbeitet Google im Project Tango schon seit einigen Jahren an fortschrittlicher Augmented-Reality-Technologie – allerdings mit dedizierter Hardware. Da Apple mit dem rein softwarebasierten ARKit, das mit Millionen iPhones kompatibel ist, mächtig Druck auf den Markt ausübt, sah sich Google wohl unter Zugzwang.

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Tango bekommt einen neuen Markennamen – ARCore – und Google steigt bei der Hardware auf den kleinsten gemeinsamen Nenner um: Die herkömmliche RGB-Kamera, die in jedem Smartphone steckt. Der Strategiewechsel bei Google ist eindeutig: Quantität über Qualität, schnelles Wachstum über konkrete Anwendungsszenarien. Wie wird sich das auf den Augmented-Reality-Markt auswirken?

Google ersetzt Tango durch den ARCore. Unklar ist, welche sinnvollen Apps mit der kleinen AR-Lösung umgesetzt werden können.

ARCore: Tango-Marke angeblich tot, Google zeigt neue Demos

VR-Brillen für Windows Mixed Reality und Steam

Rund um die IFA drückt Microsoft kräftig aufs Gaspedal bei Virtual Reality. Zahlreiche VR-Brillen verschiedener Hersteller wurden vorgestellt, ebenso gibt es erste Hands-On-Berichte zu den kompatiblen 3D-Controllern. Die wohl wichtigste Neuigkeit: Microsoft kooperiert mit Valve, damit die Windows-VR-Brillen auch bei Steam laufen. Wir sprechen über das Marktpotenzial der neuen Geräte, ihre Zielgruppe und warum sie jetzt womöglich doch zu teuer sind.

Zum Launch von Windows Mixed Reality am 17. Oktober erscheint eine kostenlose Halo-Erfahrung für die neuen Windows-Brillen.

Windows Mixed Reality: Microsoft kündigt „Halo: Recruit“ an, SteamVR muss warten

Verkauft HTC die Vive-Sparte?

Es gibt mal wieder Gerüchte rund um die finanzielle Situation von HTC: Angeblich zieht das taiwanesische Unternehmen einen Verkauf der Vive-Marke in Betracht. Mögliche Käufer sind Google und – kein Scherz – Oculus-Mitgründer Palmer Luckey. Wir besprechen, weshalb es womöglich für alle Beteiligten ein Gewinn ist, wenn HTC die Vive-Marke übergibt.

Oculus-Mitgründer Palmer Luckey lässt erneut die Online-Gemeinschaft über seinen Finanzen abstimmen und fragt, ob er HTC Vive aufkaufen soll.

Oculus-Gründer fragt: „Soll ich HTC Vive aufkaufen?“

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