VRODOCAST #105: StarVR und KI-Diagnose

VRODOCAST #105: StarVR und KI-Diagnose

Im VRODOCAST #105 sprechen wir ausführlich über StarVRs neue VR-Brille für Arcades und die Industrie. Außerdem diskutieren wir, ob wir uns bei einer KI-Diagnose wohlfühlen würden.

Und was ist mit mir!?? 🙁

Auf der Siggraph-Fachkonferenz stellte StarVR eine neue Highend-VR-Brille mit traumhaften Techdaten vor. Leider kommt das Gerät nur für Spielhallen und Unternehmen – obwohl von Haus aus SteamVR-Tracking 2.0 unterstützt wird.

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StarVR ist nicht das einzige Unternehmen, das dieser Strategie folgt. Eine ganze Reihe an kleineren Techbuden arbeitet sich an Spezialbrillen für die Industrie ab, beispielsweise VRgineers aus Tschechien mit XTAL oder Varjo. Auch HTC wollte Vive Pro gerne als Business-Brille am Markt platzieren.

Was steckt hinter dieser Strategie? Ergibt sie Sinn? Und kann jetzt bitte mal irgendwer an die Endverbraucher denken!?

Totgeglaubte leben länger gilt auch für Highend-VR: StarVR One erscheint doch noch

StarVR: Neue positive Eindrücke zur Highend-VR-Brille

Das Prager Startup Vrgineers stellte im Juni eine neue Highend-Brille für Unternehmen und professionelle Anwender vor. Was taugt das Gerät?

Teuer, aber auch gut? Erstes Hands-On mit der 5K-Profi-Brille XTAL

Die Youtuber von Tested sind begeistert von Varjos speziellem Doppeldisplay für VR-Brillen. Bei hochwertigen Inhalten - insbesondere bei Photogrammetrie - und bei Schriften soll die Virtual-Reality-Darstellung kaum mehr von der Realität zu unterscheiden sein.

Varjos superscharfes VR-Display: Video zeigt Blick durch die Linsen

Doktor KI: Würdet ihr euch bei einer Diagnose einer Künstlichen Intelligenz wohlfühlen?

Googles Deepmind stellte die Woche eine neue Diagnose-KI vor, die bis zu 50 Augenkrankheiten ebenso verlässlich diagnostizieren kann wie menschliche Experten – allerdings viel schneller. Die KI ist nur ein Beispiel für viele weitere Diagnose-KIs, beispielsweise bei Herzerkrankungen oder Darmkrebs.

Laut dem renommierten Arzt und medizinischen Berater der britischen Regierung John Bell könnten KI-gestützte Diagnoseverfahren dem britischen Gesundheitssystem über eine Milliarde Pfund pro Jahr einsparen. Klingt gut.

Aber: Der Patient hat wohl ein Wörtchen mitzureden. Akzeptiert er die KI-Diagnose? Würden wir sie akzeptieren? Wir sprechen drüber.

Eine von Deepmind entwickelte KI soll Ärzten schon bald bei der Diagnose von Augenkrankheiten unterstützen.

Künstliche Intelligenz: Google-KI diagnostiziert über 50 Augenkrankheiten