Update vom 10. Februar 2017:

Laut der Webseite techinasia, die sich auf die chinesische Business-Newsseite iheima bezieht, sind die VR-Spielhallen in China finanziell nicht gesund. Von 35.000 VR-Arcades, die im letzten Jahr eröffnet wurden, sollen nur noch circa 12.000 aktiv sein. Von diesen 12.000 Spielhallen würden nur 20 Prozent Geld verdienen.

Offenbar mangelt es den Menschen an Zahlungsbereitschaft. Es sei nicht möglich, ähnliche Preise aufzurufen wie fürs Kino oder den Besuch einer Bowlingbahn. Ein Arcade-Besitzer gibt laut iHeima an, dass er nicht mehr als 1,50 US-Dollar für eine 30 Minuten lange VR-Session verlangen könnte; andernfalls würden die Besucher wegbleiben. Der Umsatz würde nicht ausreichen, um den Betrieb der Arcade zu bezahlen.

Der größte Treiber von Virtual-Reality-Spielhallen in China dürfte HTC sein. Das Unternehmen startete Ende letzten Jahres Viveport Arcade, ein Ökosystem, das Spielhallenbetreiber mit Entwicklern vernetzt und beiden eine Möglichkeit zur besseren Verwaltung und Monetarisierung von Inhalten bietet.

Gemeinsam mit Partnern hat HTC in 2016 zahlreiche VR-Spielhallen eröffnet. In diesem Jahr sollen nach Angaben des Unternehmens tausende Arcades folgen. Auch eine weltweite Expansion ist angedacht.



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