Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.

Die Ich-Perspektive bei VR-Erotikfilmen stellt Darsteller vor eine Herausforderung: Sie müssen die unförmige und häufig schwere 360-Grad-Kamera um den Bauch geschnallt oder direkt am Kopf tragen, damit der Zuschauer den Eindruck hat, er sei die Person, die da gerade erfreut wird. Das ist weder für den filmenden noch für den gefilmten Darsteller eine Freude.

Das auf VR-Erotik spezialisierte Produktionsstudio “VR Bangers” stellt jetzt ein Konzept für einen neuen Kamerahelm vor, der das gespielte Stelldichein lebensecht aus der Perspektive eines Darstellers einfangen soll und dabei die Arbeit möglichst wenig behindert.

VRBangers griff schon in der Vergangenheit auf eine ungewöhnliche Kameralösung zurück: einen mit Linsen und Mikrofonen ausgestatteten Puppenkopf. Das führte dann zu Situationen am Set wie dieser hier:

Erlaubt ist, was funktioniert? Bild: VRBangers

Erlaubt ist, was funktioniert? Bild: VRBangers

Kamerahelm für mehr Drehkomfort

Jetzt stellt VRBangers sozusagen die nächste Stufe der Kopfkameras vor: Ein “anatomisch korrekt geformter” Helm ausgerüstet mit sieben Kameras und binauralen Mikrofonen liefert eine Auflösung von bis zu 8K bei einem Sichtfeld von 300 Grad. Der Helmträger sieht auf zwei Displays im Helm in Echtzeit das Bild der Kameras.

Könnte auch ein Ausrüstungsgegenstand des Superschurken Surveillance-Man sein. Ist aber eine 360-Kamera für VR-Erotik. Bild: VRBangers

Könnte ein Ausrüstungsgegenstand des Superschurken Surveillance-Man sein. Ist aber eine 360-Kamera für VR-Erotik. Bild: VRBangers

Der erste Prototyp stammt aus dem 3D-Drucker und wird gerade getestet. Verkaufen will VRBangers das außergewöhnliche Gerät nicht, vielmehr will es so der Konkurrenz enteilen.

“VR wird immer alltäglicher und der Wettbewerb steigt”, sagt Marketing-Chef Igor Zhivago zu CNET. “Wir wollen mit dem Helm unseren Wettbewerbsvorteil sichern.”

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