Der Markt für ortsbasierte Virtual Reality soll deutlich lukrativer sein als der für Heimanwender.

Kabetec VR-Brille

Im neuen Entwicklerstudio “Tomorrow Never Knows” finden sich Gründer mit reichlich VR-Erfahrung zusammen. Sie wollen sich aufs Geschichtenerzählen mit entstehenden Technologien wie VR, AR und KI fokussieren. Ziel des Studios ist es, außergewöhnliche Erzählformate und die für deren Produktion notwendigen Werkzeuge zu entwickeln.

Der Geschäftsführer des neuen Studios Nathan Brown räumt gegenüber Variety ein, dass der Markt für VR-Brillen nicht so schnell wachse wie erhofft. Die überzogenen Wachstumsprognosen, die nicht erfüllt wurden, hätten im Umkehrschluss zu einem “übertriebenen Pessimums” geführt.

Brown ist Mitgründer der 360-Grad-Video-Plattform Discovery VR, die dokumentarische 360-Videos aus aller Welt sammelt. Ein erstes filmisches Projekt seines neuen Studios ist “The Day the World Changed”, eine interaktive 360-Grad-Reportage über den Atomangriff auf Hiroshima. Eine weitere VR-Dokumentation befasst sich mit Sufismus.

“Ortsbasierte VR ist groß”

Unter den Gründern von “Tomorrow Never Knows” ist Saschka Unseld, der einst das mittlerweile wieder geschlossene Oculus Story Studio mitgründete. Unseld war unter anderem an der Produktion des Emmy-prämierten VR-Kurzfilms “Henry”sowie am Emmy-nominierten VR-Kunstwerk “Dear Angelica” beteiligt. Beide Produktionen sind Vorzeigebeispiele für hochwertige VR-Erlebnisse.

Laut Unseld hat sein neues Studio einen klaren Blick auf die Marktsituation und…

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