VR-Entwickler sollten für maximalen Umsatz und größtmögliche Öffentlichkeit für Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR programmieren.

In “Apex Construct” bewegen sich Spieler mit Pfeil und Bogen bewaffnet durch eine postapokalyptische Welt, die durch zwei sich bekriegende Künstliche Intelligenzen zu Grunde gerichtet wurde.

Das VR-exklusive Spiel erschien im Februar für Playstation VR und rund einen Monat später für HTC Vive und Oculus Rift. Es ist das Erstlingswerk des schwedischen VR-Spielestudios Fast Travel Games, das sich aus ehemaligen Spieledesignern bekannter Marken wie Battlefield und Mirror’s Edge zusammensetzt.

Geschäftsführer des Studios ist Oskar Burman. Bei Twitter verrät er, wie gut sich Apex Construct pro Plattform verkauft hat: Demnach fanden 46 Prozent der Verkäufe im Playstation Store statt, 30 Prozent im Oculus Store und 24 Prozent bei Steam. Die Steam-Version unterstützt neben HTC Vive auch Oculus Rift und Windows Mixed Reality.

Die Prozentangaben beziehen sich auf verkaufte Einheiten, nicht auf die Umsatzverteilung. Das Spiel kostet in allen drei Stores rund 30 Euro. “Multiplattform ist wichtig für VR-Entwickler”, so Burmans Erkenntnis aus diesen Zahlen.

Ein weiterer VR-Entwickler (“Cold Iron VR”) bestätigt Burmans Fazit: Sein Studio wäre “in großen Schwierigkeiten”, wenn es die eigene Software nicht auf allen drei Plattformen publiziert hätte. Unabhängig von den reinen Verkäufen bringe jede Veröffentlichung zusätzliche Werbung, Feedback und Fans. “In der VR-Frühphase brauchen wir jede Hilfe, die wir bekommen können.”


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